01.02.2013

Neuigkeiten über LTE

Es gibt Neues über mein LTE zu berichten.

Vor ungefähr zwei Wochen wurde mein LTE mal wieder gedrosselt auf 384/64, obwohl laut Router erst 11 GB verbraucht waren. Könnte aber auch sein, dass ich den Zähler zum falschen Zeitpunkt auf Null gestellt hatte ... dachte ich mir.

Ein Anruf letzte Woche bei der Geschäftskunden-Hotline brachte dann eine interessante Erkenntnis: das "schnelle" Volumen gilt pro Kalendermonat. Jeweils am Ersten eines Monats hat man wieder die normale LTE-Geschwindigkeit gemäß Vertrag zur Verfügung.

Auf meine zweite Frage wusste die Dame an der Hotline keine Antwort: wie kann man Volumen nachkaufen, wenn man dringend eben doch schnell surfen will oder muss, aber das Volumen für den Monat schon erschöpft ist?

Neulich im Dezember hatte ein anderer Mitarbeiter an der Hotline behauptet, das ginge über kundencenter.telekom.de, aber erst im zweiten Quartal, die Technik sei noch nicht fertiggestellt.

Der heutige Anruf brachte dann in mehrfacher Hinsicht Klärung:

  • Obwohl im Kundencenter meine Umstellung auf den Tarif "call + surf comfort via Funk / L" als "erledigt" markiert war, wollte mich die Technik immer noch als Mobilfunkkunden betrachten und hat mich tatsächlich bislang mit einem Volumen von 10 GB behandelt. Hier hat also die Technik nicht ordentlich gearbeitet und den Auftrag nicht vollständig und sorgfältig erledigt. Schon peinlich.
  • Im Moment funktioniert die automatische Rücknahme der Drosselung am Monatsanfang nicht. Im Januar gab es angeblich eine Software-Umstellung, und man muss manuell am Monatsersten den Router aus- und wieder einschalten. Ja, richtig gelesen! Der Kunde muss mindestens einmal jeden Monatsanfang zu seinem Router dackeln und ihm eins überbraten. So muss Technik!
  • Das Nachkaufen von Volumen funktioniert über den Aufruf der Seite pass.telekom.de (war wohl eigentlich für den Nachkauf von Volumen gedacht, wenn man sich im Ausland befindet und das Mobiltelefon über Roaming eingebucht ist). Vor dem Anruf wurde mir dort angezeigt "Sie befinden sich im Inland ... bla", was ein sicheres Anzeichen dafür ist, dass mich das System technisch als Mobilfunk- und nicht als Festnetzkunden behandelt.
Noch während des Anrufs bei der Hotline durfte ich als den Router neu starten. Nach dem Verbindungsaufbau hatte ich tatsächlich sagenhafte 16.000 Download- und 4.500 KB/s Uploadgeschwindigkeit. Ja, Wahnsinn! Ist denn schon wieder Weihnachten?

Der Aufruf von pass.telekom.de wähnt mich immer noch im Inland, diese Umstellung soll im Lauf des Tages erledigt werden. Ich bin gespannt ;)
Angeblich kann man dann als Festnetzkunde mit LTE auf dieser Seite auch das schon verbrauchte Volumen des Monats abfragen. Schau'n mer mal ...

Ob ich jetzt noch mal was über die unterschiedliche Qualität der Beratung an der Geschäftskunden(!)hotline schreibe? Naja, immerhin hat's jetzt funktioniert.

Obwohl mir die Drosselung schon ganz schön wehtut, wenn ich von zuhause aus arbeite. Und Kind 1 nachmittags Youtube guckt, um den Schwarm von OneDirection anzugucken ... Ganz zu schweigen von Kind 2, das süchtig auf Lego Brick-Filme zu Star Wars ist ;). Dann geht bei mir keine ssh-Session zum Rechenzentrum meiner Firma mehr flüssig.

11.01.2013

Alle Java-Versionen per Skript deinstallieren

Aus der Abteilung "Skripte, die die Welt nicht braucht" anlässlich der wiederholten kritischen Sicherheitslücken in der Java Runtime hier ein Skript, mit dem man unter Windows sämtliche Versionen der JRE und JDK deinstallieren kann. Wie im Artikel berichtet, ist es nicht ganz einfach, die JRE nur im Browser abzuschalten, deshalb wird die komplette Deinstallation empfohlen, wenn man es nicht wirklich braucht.

Das Skript (cmd) ruft eine Hilfsfunktion in VBS auf, um die Registry nach dem Uninstall-Befehl zu durchsuchen; das VBS generiert gleich ein passendes Skript in cmd-Syntax, das dann vom Hauptskript aufgerufen wird.
Beide Skripte (uninstall-java.cmd und .vbs) kann man dann auf ein Netzlaufwerk legen oder mit einem USB-Stick von jedem betroffenen PC aus starten, um alle JRE- und JDK-Instanzen zu entfernen. Wenn auf dem Netzlaufwerk keine Schreibrechte sind, muss das .cmd leicht angepasst werden und die temporäre Datei z.B. in %TEMP% angelegt werden. Ich hab's in meinem Fall gern, dass die Uninstall-Befehle in diesem Verzeichnis bleiben.
[Update: die Schreibrechte werden im .cmd benötigt, nicht im .vbs]

uninstall-java.vbs

const HKEY_LOCAL_MACHINE=&H80000002
Set StdOut=WScript.StdOut
Set StdErr=WScript.StdErr

Set o=GetObject("winmgmts:{impersonationLevel=impersonate}!\\.\root\default:StdRegProv")

Key="SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall"

o.EnumKey HKEY_LOCAL_MACHINE, Key, SubKeys

For Each subkey In SubKeys
  o.GetStringValue HKEY_LOCAL_MACHINE,Key&"\"&subkey,"DisplayName",name
  name=" "&name
  if (Instr(name,"Development Kit")) Then
    StdErr.WriteLine "JDK "&name
  End If
  if (InStr(name,"Java(TM)") or InStr(name,"J2SE") or InStr(name,"Java ")) Then
  StdErr.WriteLine Key&"\"&subkey
    StdOut.WriteLine "@echo "&name
    o.GetStringValue HKEY_LOCAL_MACHINE,Key&"\"&subkey,"DisplayVersion",ver
    StdOut.WriteLine "REM "&subkey&" => JRE "&ver
    o.GetStringValue HKEY_LOCAL_MACHINE,Key&"\"&subkey,"UninstallString",uninst
    StdOut.WriteLine "REM "&uninst
    uninst=Replace(uninst,"/X","/passive /qb /X")
    uninst=Replace(uninst,"/I","/passive /qb /X")
    if (uninst <> "") Then
      StdOut.WriteLine uninst
    End If
  End If
Next

uninstall-java.cmd

@ECHO off
cd /D %~dp0
cscript //nologo //B uninstall-java.vbs > uninst-java-%COMPUTERNAME%.cmd 2> java-%COMPUTERNAME%.txt
call uninst-java-%COMPUTERNAME%.cmd

Daten aus dem LTE-Router von Huawei mit Skript auslesen

Von meinem alten DSL-Router war ich eine halbwegs informative Webansicht mit den relevanten Verbindungsdaten gewöhnt, dort konnte ich meine öffentliche IP-Adresse, meine Up- und Download-Geschwindigkeit und einige andere nette Daten abfragen und mitprotokollieren.

Der neue LTE-Router hingegen (Huawei B390s aka Telekom LTE 1) hat ein gar schreckliches Webinterface, und ohne Authentisierung rückt er gar keine Infos heraus. Nicht mal die Statusseite bekommt man mit einem harmlosen wget-Aufruf ;(, sondern nur eine Fehlerseite mit Javascript.

Aber wget ist schlau genug; man muss zwei Aufrufe durchführen und beim Aufruf der Login-Funktion (erster Aufruf) die Logindaten als "POST data" mitschicken und beim Beenden alle Cookies inklusive Sessions-Cookies speichern. Dann klappt's auch mit dem Huawei ;)

Hier ist ein Shellscript, das das Transfervolumen (in+out) und IP-Adresse zeigen und protokollieren kann. Das Passwort steht hartkodiert im wget-Aufruf nach --post-data. Das Skript sollte also mit chmod 700 behandelt werden, damit das keiner nachgucken kann. Falls im Passwort Sonderzeichen vorkommen, müssen die in der %-Schreibweise escape'd werden (+ ist %2B, # ist %23, ? ist %3F usw.).

Ohne Parameter aufgerufen werden alle Infos auf die Konsole ausgegeben.
Mit -f dateiname landen die Infos zusätzlich in einer Statusdatei (die IP nur, wenn sie sich von der vorher gespeicherten unterscheidet).
Mit -i, -o, -I kann man einschränken, dass man nur Volumen-In, Volumen-Out, IP sehen will.

#!/bin/sh

showin=0
showout=0
showip=0
status=

while getopts "ioIf:" opt
do
    case "$opt" in
    i) showin=1;;
    o) showout=1;;
    I) showip=1;;
    f) status="$OPTARG";;
    esac
done
shift $(expr $OPTIND - 1)

if [ "$showin$showout$showip" = "000" ]
then
    showin=1
    showout=1
    showip=1
fi

PATH=/opt/bin:/opt/sbin${PATH:+:$PATH}

C=/tmp/cookies.txt
U1="http://vodafonemobile.cpe/login.cgi"
U2="http://vodafonemobile.cpe/basic_status.asp"

wget --save-cookies "$C" \
     --keep-session-cookies \
     -q --tries=1 \
     -O /dev/null \
     --post-data 'Username=admin&Password=PASSWORT_ESCAPED' \
     "$U1"

wget --load-cookies "$C" \
     -q --tries=1 \
     -O - \
     "$U2" | \
awk -F, '
/total_volum_array = /{printf"%d %d ",$3,$4}
/WanIp = /            {gsub(/[(")]/,"",$2);printf"%s\n",$2}
' > /var/log/status-lte.txt
read in out ip < /var/log/status-lte.txt

if [ "$showin$showout" != "00" ]
then
    test $showin  -eq 1 && echo $in
    test $showout -eq 1 && echo $out
    if [ -n "$status" ]
    then
        date +"%Y%m%d-%T $in $out" >> "$status"
    fi
fi

if [ $showip -eq 1 ]
then
    echo $ip
# want echo to file?
    if [ -n "$status" ]
    then
# file exists?
        if [ -f "$status" ]
        then
            lastip=$(tail -1 "$status" | awk '{print$NF}')
            test "$lastip" != "$ip" && date +"%Y%m%d-%T $ip" >> "$status"
        else
# create new
            date +"%Y%m%d-%T $ip" >> "$status"
        fi
    fi
fi

rm -f "$C"

07.01.2013

LTE ist toll und die Pseudo-Flatrate nervt

LTE an sich ist schon klasse. Ich bin im Oktober auf "call und surf comfort via Funk" umgestiegen. Über die 10 GB Limit habe ich mir damals keine Gedanken gemacht. Mich hat nur die Verbesserung von 384/64 auf 7200/1200 gelockt.

Allerdings hab ich zwei Teenager im Haus und sowohl meine Frau, meine Schwiegermutter als auch ich sind durchaus gern im Internet unterwegs.
Damit sind 10 GB Volumen schon nach weniger als zwei Wochen erreicht. Mit dem Handy schaffe ich im Schnitt 500 MB im Monat, meine Tochter kommt mit Whatsapp auf 2-3 GB pro Monat. Mittlerweile gibt es schon eine "Schere im Kopf", ob ich eine bestimmte Seite oder Dienst überhaupt aufrufe, weil ich nicht so sicher bin, wie groß die anfallende Datenmenge ist. So macht Surfen keinen Spaß ;-(

Letzte Woche bin ich auf den neuen Tarif "L" umgestiegen mit 30 GB Volumen, und angeblich könne man auf Zuruf im Kundencenter nochmals 30 GB für 9,95 dazubuchen. Tja, wenn man könnte. Nur leider teilte mir die Hotline mit, dass dies erst im nächsten Quartal technisch fertiggestellt ist. Und leider muss man diese Erweiterung jeden Monat neu bestellen, wenn die 30 GB ausgeschöpft sind. Es ist nicht möglich, mehr als 30 GB fest zu buchen, und es gibt auch keinen Tarif ohne Volumenlimit.
*DAS NERVT*!

Bis dahin muss ich also mit einer Zwangsdrosselung auf 384/64 leben (also meine bisherige DSL-Geschwindigkeit).

Noch dazu habe ich gefühlt den Eindruck, dass entweder der Router oder die Verbindung an sich unzuverlässiger ist, ich muss ungefähr alle zwei Tage den Router neu starten, damit ich wieder Verbindung habe.

Sorry, so verstehe ich "Leben in der Cloud" nicht, wenn man dann durch so ein lächerliches Volumen doch wieder ausgebremst wird. Streaming von Musik oder Filmen kann ich damit auch abhaken, nach ein oder zwei Filmen pro Woche ist Schluss mit Lustig.

19.12.2012

Zum WZ-Artikel "Tanzsportverein muß Flüchtlingen weichen"

Und mal wieder ein Bericht in der WZ, über den ich mich aufregen kann ...

Wahnsinn! Da nutzt jemand kostenlos über sechs Jahre hinweg Räumlichkeiten für einen Verein, führt eigenmächtig Renovierungsarbeiten durch und wettert dann gegen einen Beschluss des Eigentümers zur anderweitigen (und ethisch sinnvolleren) Nutzung. Und droht sogar "die müssen uns raustragen", wenn der Beschluss umgesetzt werden soll.

Mein nicht abgeschickter Leserbrief dazu:
Leserbrief zum Artikel "Tanzsportverein muss 25 Flüchtlingen weichen" 
Ich bin erschüttert, welche Menschenverachtung aus dieser Bemerkung "anscheinend gehen Fremde vor" spricht. Es geht nicht um "Fremde", es geht um Menschen, denen es vermutlich mehr als dreckig geht. Die Zahlen im letzten Absatz des Artikels über Morde in Syrien sprechen Bände. Wen wundert es, dass Menschen von dort fliehen? 
Die Pflicht, Asyl zu gewähren, ist im Grundgesetz niedergelegt (Art. 16a). Ich glaube mich zu erinnern, dass hingegen im Grundgesetz nichts darüber steht, dass Tanzclubs Sonderrechte genießen. Allein aus moralischen Überlegungen könnte man die Diskussion also an dieser Stelle beenden. 
Es ist unglaublich schäbig, dass ein Tanzclub sich dagegen wehrt, dass Flüchtlinge oder Asylsuchende aufgenommen werden. Noch dazu ein Tanzclub, der mindestens in einer rechtlichen Grauzone operiert und seit sechs Jahren keine Miete und keine Umlagen zahlt, dafür aber gern in den strengen Wintern der letzten Jahre die Heizkosten von anderen bezahlen lässt. Entweder haben die anderen Mieter des Hauses den Verein mitfinanziert, oder die Umlage wurde unwissend vom Kreis übernommen. Beide Varianten finde ich sehr fragwürdig. Da im Wetteraukreis auch meine Steuergelder drinstecken, fallen mir sogar die Begriffe "Untreue" und "Erschleichen von Leistungen" ein. Warum hat überhaupt ein ehemaliger Schulleiter weiterhin einen Schlüssel für die ehemalige Schule, in der Wohnungen vermietet sind? 
Hat sich denn niemand vom Verein überlegt, dass man für die Nutzung von fremdem Eigentum etwas bezahlen müsste? Und dass für den Fall von Unstimmigkeiten ein schriftlicher Vertrag über die Erlaubnis von Vorteil sein könnte? Hat der Verein eine Mietzahlung wenigstens angeboten? Achso, ich vergaß, wer sich "die Karten legen lässt", hat natürlich mit solchen irdischen Lappalien nix am Hut, Tschuldigung, wie anmaßend von mir. 
Auf der anderen Seite beweisen die Vereinsmitglieder natürlich durchaus Mut, wenn sie in "baufälligen" Räumen ihrem Hobby nachgehen. Respekt! Oder haben die Karten auch vorausgesagt, dass das Haus ungefährlich ist? Oder ist sogar vielleicht eine Kristallkugel im Spiel?
"Die müssen uns schon raustragen" - diese Sprüche kenne ich von Hausbesetzern, deren Wohnungen vom Abriss bedroht sind. Aber bei einem Tanzclub hat das schon eine ganz andere Aussage, wenn damit der Einzug von Flüchtlingen verhindert werden soll. Übrigens sitzt bei einer Kündigung des Vereins kein Mensch "auf der Straße", nur der Verein hat halt keinen Übungsraum mehr.
 "Anscheinend gehen Fremde vor" - ich spreche jetzt nicht aus, an was ich denken musste, als ich diesen Satz las. Aber wahrscheinlich lässt sich das auch ganz einfach mit Egoismus begründen, bestimmt ist die andere Auslegung ganz fernliegend.
Und um auf die Frage "Warum sollen die denn ausgerechnet hier rein?" zu antworten: Weil der Besitzer das so will, ganz einfach. Da fällt mir nur noch der alte Sponti-Spruch ein: "Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen, mein Nachbar guckt so durstig". 
Die reißerische Schlagzeile (sogar noch auf der Titelseite) "Verein muss ... weichen" hätte so auch nicht sein müssen, damit wird der Verein in eine unverdiente Opferrolle gebracht. Mir hätte eine Schlagzeile besser gefallen, in der die Worte "mietfrei", "unerlaubt", "gegen Fremde", "moralisch", "ethisch", "humanistisch" vorgekommen wären.

17.12.2012

Die digitale Kluft auf dem Dorf

In letzter Zeit mache ich mir immer öfter Gedanken über die digitale und reale Zukunft, insbesondere unserer eigenen Kinder natürlich, aber ebenso auch etwas abstrakter um die Zukunft meiner Mitmenschen, Kinder und Erwachsener. In den folgenden Absätzen mal eine Sammlung von interessanten Stellen, die mir letztens über den Weg gelaufen sind, und ein paar Gedanken, wie schnell das dann auch wirklich bei den Menschen ankommt.

Wir stehen vor einer gigantischen Umwälzung, und obwohl ich in einer Technologiefirma arbeite (mit dem blaugestreiften Logo ...), kann ich mir kaum vorstellen, wie die Technik unser weiteres Leben verändert. IBM z.B. behauptet in einer kühnen Voraussage, dass in fünf Jahren Computer die 5 Sinne des Menschen nachbilden können, als "Versteher", d.h. Konsument von Reizen, und damit nicht nur z.B. Pixel auf einem Bild wahrnehmen, sondern den Inhalt des Bildes erkennen und damit dem Bild einen Sinngehalt zuordnen können.

Meiner Meinung nach ist das "tragbare Internet" in Form von Smartphones eine der tollsten und grandiosesten Erfindungen, die überhaupt jemals gemacht wurden. Smartphones bieten den Zugriff auf Wissen wie Wikipedia, Google usw., aber ebenso können sie alltägliche Daten speichern, die man sich nicht mehr mit Mühe selbst merken muss (Termine, Einkaufslisten usw.). Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten von "Apps" auf Smartphones ist sicherlich noch nicht annähernd ausgereizt, und ich persönlich bin gespannt darauf, was alles noch kommen mag.

Auf die Vernetzung von Geräten will ich gar schon mal gar nicht eingehen, zum Einen gibt es die "Car-2-Car"-Kommunikation. die gerade mit WLAN rund um Frankfurt erprobt wird, und der Opel Adam baut da bei der Unterhaltung und Bedienung auf ein ganz neues Konzept. Und auch der Unterhaltungswert ist mit tragbaren Geräten ganz anders, die GPS, Lagesensoren wie Gyroskop, Beschleunigungssensor, manche sogar ein Barometer enthalten. Google macht es mit dem Spiel Ingress vor (derzeit beta nur mit Einladung), was alles mit "augmented reality" möglich ist, also der Überlagerung von realen Informationen mit computergenerierten.

"Google Now" ist auch eine ganz hübsche Idee, bei der persönliche Lebensdaten in ihrer Gesamtheit ausgewertet werden, um daraus zu schlussfolgern, was als nächstes ansteht, und dann zielgerichtet Vorschläge dazu zu machen (z.B. im Terminkalender feststellen, dass eine Besprechung in Frankfurt stattfindet, die Verkehrsnachrichten auswerten und dann selbständig vorschlagen, wann auf welcher Route loszufahren ist).

Was ich mir aber außerdem durchaus vorstellen kann, ist, dass dabei ganz viele Menschen abgehängt werden und sich auf diese Weise eine Kluft bildet, die kaum aufzuholen ist, und die noch viel schlimmer werden wird als die Industrialisierung im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Dabei denke ich nicht nur daran, dass die Smartphones Geld für Anschaffung und Betrieb kosten, sondern auch, dass für die sinnvolle Nutzung von Smartphones ein gewisses Interesse und - derzeit noch - Neugierde bei der Erforschung und leider auch ein dickes Fell bei der Duldung von Problemen und Fehlern bedeutet. Der Normalfall ist, dass die "üblichen" Dinge einwandfrei funktionieren, dass aber eben manchmal der Teufel im Detail steckt und eben nur mit Ausprobieren oder Ändern von Einstellungen zum Funktionieren gebracht werden können. Da geben viele bestimmt entnervt auf, bevor sie zuviel Zeit hineinstecken ... Ich könnte auch mal wieder meckern, wie langsam Smartphone-Hersteller Android-Updates liefern, aber das hab ich schon ein paarmal gemacht und spar's mir hier ;-)

Nebenbei könnte ich mir auch noch im Sinne von 1984 vorstellen, dass die Lieferanten von Inhalten und Apps damit eine Filterfunktion entfalten können und damit Möglichkeiten zur Meinungssteuerung haben ... Das klingt ganz schön gruselig. Wenn man nicht über ein Ereignis berichtet, und man nicht zufällig direkt daneben wohnt, findet es in der Wahrnehmung der Menschen nicht statt.

In den Vorträgen über Privatsphäre und Datenschutz ("manage your identity" - halte ich kostenlos nach Vereinbarung für Schulklassen oder Elternbeiräte; sinnvoll ca. ab 7. Klasse, wenn die Kurzen loslegen mit Facebook und Co.) sind die Zuhörer meistens ganz schön erschrocken, was so alles mit ihren Daten passieren kann, insbesondere, wenn man Daten aus vielen verschiedenen Lebensbereichen zusammenführen kann. Besonders erschrecken die meisten, wenn ich das Beispiel mit der iPhone-App "Where are the girls" anführe und beschreibe, dass mit der Löschung der App aus dem Store das grundsätzliche Problem der öffentlichen Daten ja eigentlich gar nicht gelöst ist ... Ein anderes schönes Beispiel dafür, was Konzerne aus ihren Daten alles schlussfolgern können, findet sich hier: Versandhaus weiß von Schwangerschaft vor den Eltern.

Zurück zum Thema "Filterfunktion": da haben sich die deutschen Verlage z.B. im Moment nicht gerade mit Ruhm bekleckert, weil in der Totholzindustrie (=Presseverlage) die Diskussion um das Leistungsschutzrecht zu 99% totgeschwiegen wird, und auch die Gegenseite quasi gar nicht zu Wort kommt (ich erinnere an meinen abgelehnten Leserbrief für die WZ ...). Eine Diskussion, die nur "im Internet" geführt wird, wird von geschätzt 80% der Bevölkerung kaum oder gar nicht wahrgenommen.

Ich und meine Frau sind in diversen Institutionen ehrenamtlich (ein wenig ...) tätig, z.B. im Elternbeirat (Kindergarten, dann Grundschule, Gymnasium), Förderverein der jeweiligen Schulen, Kirchenvorstand, und in Vereinen.

Bei den Sitzungen oder sonstigen Besprechungen fällt mir in letzter Zeit ganz massiv auf, dass es verschiedene Typen von Menschen gibt, zumindest, was die Nutzung und überhaupt den Nutzungswillen von Technik angeht. Die folgende Liste betrifft nicht nur Smartphones, sondern ganz allgemein alles, was mit Strom betrieben wird ;)

  • Aufgeschlossene Neugierige, die Wert auf Ausgereiftheit legen (jo, das bin ich ;) ... mittlerweile, mein Fell ist nicht mehr so dick, was die Toleranz von Fehlern im Produkt angeht)
  • Zögerliche, die man mit ein wenig Überredung dazu bringen kann, etwas zu nutzen (dazu zählt meine Frau, die seit neuestem ein Motorola Milestone 2 hat, nachdem ihr das abgelegte Motorola Flipout von Kind 1 zu klein war - jetzt muss sie sich "nur noch" an den Google-Kalender und Einladungen gewöhnen und das Dings immer dabei haben)
  • Widerstrebende, die Technik nutzen, wenn man sie ihnen erklärt und vorbereitet. Dann nutzen sie sie auch gern, weil es einen Mehrwert bietet (meine Schwiegermutter lässt mich Anleitungen lesen und erwartet dann, dass mit einem Knopf alles funktioniert - schwierig, wenn man für Fernseher und Sat-Receiver zwei Fernbedienungen hat ;) )
  • Ignorierer, die von der Existenz einer Technik wissen, aber sie nicht nutzen *wollen* und das auch unmißverständlich alle spüren lassen.
  • Widerstrebende, die eine Technik nutzen, weil es von ihnen "irgendwie" erwartet wird; aber eigentlich wollen sie nicht, trauen sich aber nicht, dies so vehement zu vertreten wie die "Ignorierer". Der Widerstand besteht darin, die Technik (z.B. Email) so selten zu nutzen, dass das Gegenüber es nach einem oder zwei Fehlschlägen aufgibt, z.B. weil eine Einladung per Email nicht wahrgenommen wurde.

Diese Klassifizierung ist sicherlich nicht erschöpfend, aber nahezu meine komplette eigene Umgebung kann ich da schon ziemlich vollständig einsortieren ;)

In einer Elternbeiratssitzung der 6. Klasse von Kind 1 hatte ich mal vorgeschlagen, ein Wiki mit einer geschlossenen Benutzergruppe einzurichten, um dort Informationen abzulegen, die für die ganze Klasse relevant sind. In einer Klasse von 30 Kindern waren gerade mal 3 Eltern, die überhaupt verstanden, von was ich eigentlich gesprochen hatte. Wikipedia kannten zwar fast alle, aber die Tatsache, dass man a) so etwas selbst einrichten und b) selbst darin schreiben kann, kam für *alle* total überraschend.

Im Elternbeirat der Grundschule haben wir es nichtmal geschafft, unsere Mitteilungen als Email zu schicken ("ich guck nur alle 3 Wochen in meine Email ..."). Also weiterhin ausdrucken und in die Ranzenpost ...

Immerhin: Email funktioniert im Gymnasium, aber das war's auch schon. Termine über Doodle? Blog? Google-Kalender? Ach nö, danke.

Ganz bemerkenswert und total klasse finde ich, dass die Gemeinde Wölfersheim die Müllabfuhr-Termine als öffentlichen Google-Kalender anbietet. Das ist simpel und genial bequem. Ich liebe es.

Zu diesem Dilemma der Aufspaltung in "Umarmer" und "Ablehner" trägt natürlich auch bei, dass sich die Telekom-Konzerne nicht gerade mit Ruhm bekleckern, was die Internet-Versorgung auf dem platten Land betrifft. Mit ein klein wenig Verschwörungstheorie könnte ich mir sogar erklären, warum bei meinem DSL der variable RAM-Modus abgeschaltet wurde und ich plötzlich wieder mit 384 statt 1700 KBit/s surfen musste.

Seit Oktober haben wir stattdessen LTE mit 7200 KBit/s, aber dafür mit einer mobilfunktypischen Beschränkung auf 10 GB Volumen pro Monat (Korrektur: seit Dezember gibt es S/M/L-Tarife mit 10/15/30 GB pro Monat und für 9,95 Euro sogar zusätzliche 30 GB auf Zuruf), und danach mit Drosselung auf die vorherige DSL-384-Geschwindigkeit. Das führt dazu, dass man immer mit dem Hintergedanken surft, wann die Drosselung zuschlägt ;(. Dienste wie Internet-Radio und Streaming sind so natürlich illusorisch.

In diesem Sinne: jeder sollte sich ein wenig mehr mit Technik beschäftigen, und sei es nur, um mit seiner Privatsphäre bewusst umzugehen. Nicht nur Facebook und Google wollen unsere Daten, sondern auch die Konzerne, die sich an Rabattkartensystemen und anderen Kundenbindungsprogrammen beteiligen, wollen gern soviel wie möglich über uns wissen.

30.11.2012

Noch'n Leserbrief zum Leistungsschutzrecht

Nachdem heute in der WZ mal wieder kurz und knackig einseitig über Google und das Leistungsschutzrecht berichtet wurde (S.2), habe ich einen erneuten Anlauf unternommen, einen Leserbrief zum Thema im Meinungstreff unterzubringen. Dort wird ja derzeit recht esoterisch über Terraforming und Umsiedlung zur Venus diskutiert, vielleicht habe ich ja doch Chancen mit einem regionaleren Thema.

[Update 05.12.12: Der Leserbrief wurde leicht gekürzt gedruckt. Alle Kurzlinks (zu goo.gl) wurden entfernt. Alle Änderungen habe ich rot markiert, Formatierungsänderungen habe ich kursiv markiert. Schade natürlich, dass alle Links fehlen und auch die weiterführenden Hinweise zur Entstehung etc.]
Leserbrief zum Thema "Leistungsschutzrecht", 28.11.2012, S.2

In dieser Ausgabe der WZ wird eine Pressemitteilung über das geplante Leistungsschutzrecht mit Zitaten von Google und BDZV abgedruckt (http://goo.gl/l6bdV).
Dieses neue Gesetz soll den Verlegern ein Lizenzierungsrecht für Textanrisse in Suchmaschinen garantieren. Weltweit wird dieser deutsche Alleingang belacht, der kürzlich vom Kabinett durchgewunken wurde und morgen nacht im Bundestag ohne Aussprache beschlossen werden soll.
Dieses neue Gesetz soll es für Suchmaschinen und vergleichbare Automatismen, z.B. sogenannte Nachrichtenaggregatoren (Sammler), kostenpflichtig machen, die Anrisse von Webseitentexten als Suchergebnis anzuzeigen. Auch in deutschen juristischen Fachkreisen wird das Gesetz eindeutig abgelehnt, weil es handwerklich schlecht formuliert ist und Wirkungslosigkeit prognostiziert wird (http://goo.gl/Wr55q).

Dieses geplante Gesetz ist absurd: die Verleger möchten von den Werbeeinnahmen von Google und anderen Werbevermarktern profitieren. Dabei bauen sie ihr Webangebot doch nicht für Google auf, sondern für ihre Leser!.
Das ist ungefähr vergleichbar mit der Idee, dass die Friedberger Geschäfte einen Anteil an den Einnahmen von Bussen,  Bahnen und Tankstellen fordern, weil ja die Käufer mit öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln zum Einkaufen kommen und die Geschäfte somit den Verkehrsbetrieben und Tankstellen Kunden zuführen! Welche Verdrehung der Tatsachen!.

Dabei vergessen die Verlage aber, dass die allermeisten Besucher erst durch die Suchmaschinen auf ihre Webseiten gelotst werden. Die Zahlen schwanken je nach Untersuchungsmethode zwischen 50 und 90%, d.h. dass mindestens die Hälfte aller Besucher durch eine Suchmaschine zu den Nachrichtenseiten gelotst werden. Außerdem gibt es seit 15 Jahren einen etablierten Standard, mit dem Webseitenbetreiber die Suchfunktion von Google etc. aussperren können (teilweise oder ganz, Stichwort robots.txt). Interessanterweise will kein Verleger diese technische Möglichkeit in Anspruch nehmen. Mit anderen Worten: die Verlage *wollen* (fett entfernt) über Google gefunden werden _und_ (Unterstreichung entfernt) sie wollen dafür bezahlt werden. Es gibt zahllose Firmen, die sich als "Suchmaschinenoptimierer" (SEO) andienen, um Seiten so mit Hilfsbegriffen zu spicken, dass sie besser von Google indiziert und gefunden werden können als die der Konkurrenz.

Es liegt also an den Webseitenbetreibern, Geld von den zu ihnen gelenkten Besuchern durch Werbung oder Käufe zu erhalten. "Google News" übrigens ist eine komplett werbefreie Seite. Es ist eine Falschdarstellung, wenn man "Google News" Werbeeinnahmen unterstellt. Es ist eine werbefreie Übersichtsseite und verweist auf Nachrichtenangebote. Probieren Sie es selbst aus (http://news.google.de)!

Bekannte, fachkundige Rechtsanwälte lehnen einhellig dieses Gesetzesvorhaben ab: z.B. Udo Vetter (http://goo.gl/ScqHh) und Thomas Stadler (http://goo.gl/iUEAb), sowie die Organisation irights.info (http://goo.gl/3ZpnY). Udo Vetter ist sogar der Meinung, wenn man im Internet, z.B. in seinem eigenen Blog, nicht mehr unter Bezug, d.h. Zitat oder Verlinkung, seine Meinung äußern darf, "bedroht das Leistungsschutzrecht die neue Meinungsfreiheit (Brechts Idee "jeder ist ein Sender"). Wer als Bürger nur noch Zeitung lesen, aber nichts mehr im Internet dazu sagen darf, kann sich getrost digital kastriert vorkommen" (Zitatendekennzeichnung entfernt).

Der Medienjournalist Stefan Niggemeier meint dazu, dass hier schon kleinste Textschnipsel geschützt werden. Damit würden die Verlage durch die Hintertür ein Monopolrecht auf Sprache erhalten, weil schon eine Überschrift nach dem LSR schützenswert wäre (http://goo.gl/90KSX), und sogar Zitate, die nur eine Überschrift und einen Link enthalten, wären lizenzpflichtig. Hurra, neue Einnahmequellen und ein weites Feld für Abmahnanwälte ... Eine interessante Aufstellung, wie das Leistungsschutzrecht entstanden ist, liefert Hr. Niggemeier mit dieser Übersicht: http://goo.gl/kaZCb, und in diesem Artikel wird m.E. sehr schön erklärt, warum das falsch ist: http://goo.gl/1CiUw
Und nachdem ich bereits einmal schlechte Erfahrungen mit einem Leserbrief zu diesem Thema gemacht hatte, ist mein Anschreiben an die Redaktion etwas offensiver ausgefallen als ich normalerweise zu schreiben pflege:
Hallo,
anbei ein Leserbrief zum Thema Leistungsschutzrecht anlässlich des kurzen Artikels heute auf S.2. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie zur objektiven Meinungsbildung beitragen und auch einen Leserbrief abdrucken, der Sie persönlich oder beruflich betrifft. Ich gehe davon aus, dass Sie die Funktion von Journalismus nicht als "Meinungssteuerung" auffassen oder als reine Wiedergabe von dpa-Zulieferungen, sondern dem Leser selbst eine gewisse Urteilsfähigkeit zugestehen. Es wäre in meinen Augen ein Zeichen von Größe, auf diese Weise eine sachliche Diskussion zu ermöglichen.

Ich werde weiter berichten, ob die WZ diesmal den Leserbrief abdruckt.

19.11.2012

Eclipse und Android - was man alles falsch machen kann

Heute mal was für Programmierer und solche, die es werden wollen ...
Wahrscheinlich amüsieren sich die Profis über meine ersten Stolperschritte mit einer neuen Eclipse-Installation. Ich hab's ja nicht so mit GUIs, ich bin ein reiner Kommandozeilenmensch ;)

Es war einmal ... ein Eclipse Indigo mit Android SDK auf einem WXP-System zur Entwicklung einer kleinen App für Android 2.2.
Android 2.2 als Target, weil sich exakt mit dieser Version das API für den Zugriff auf eine SD-Karte eingeführt wurde (getExternalFilesDir()).
Dann war lange Zeit Pause, weil die App einfach so fröhlich vor sich hin funktionierte.
Nach einem Jahr und etwas mehr war ich genervt von den neuen Android-Versionen, die an mir vorübergingen, weil Samsung keine Updates für die Galaxy-S-Geräte auf die Reihe bekam. Also Anschaffung Nexus7 und Galaxy Nexus ;), Verkauf Archos 101 (Android 2.2.1), Galaxy i9000 (2.3.3). Am Rand: Nexus7 seit 2 Tagen auf 4.2, GNexus noch auf 4.1.2.

Interessanterweise funktioniert die bisherige App für den Wetterauer Tiernotdienstkalender (aus dem Play Store) auch auf diesen Nexus-Geräten, die ja prinzipiell keine SD-Karten unterstützen (außer mit Tricks auf gerooteten Geräten und einem USB-OTG-Adapter ...).

Irgendwann kam ein neuer PC mit Linux (RHEL 6.3) und Eclipse Juno und die Lust, ein bißchen weiter an den bisherigen Apps zu basteln und auch mal am lang geplanten und siechenden Romanverwaltungsprogramm (für PR und die anderen Serien, die ich sammle) weiterzuschrauben.

Also:
  1. Eclipse Juno installiert
  2. Android SDK installiert
  3. Android plugin für Eclipse installiert
  4. Android SDK Manager zum Download diverser Google Images und APIs gestartet
  5. An diversen Permissions geschraubt, bis Eclipse, AVD und ADT als User (nicht root) funktionieren
  6.  Sourcen der Apps in den Eclipse-Workspace kopiert
  7. Freundliche Fehlermeldungen über R.java
  8. Clean Project
  9. R.java wird in gen/ nicht neu erzeugt ;(
  10. Fehlersuche bei stackoverflow.com und diversen anderen
  11. Alle Tipps der Reihe nach ausprobieren ...
  12. z.b. "manage imports" erzeugt immer wieder "import android.R;" (Erklärung dafür: das Android SDK stößt auf einen Fehler und bricht ab. R.java wird nicht erzeugt, deshalb bastelt Eclipse sich irgendwas zurecht ;( )
  13. z.b. "clean"
  14. z.b. "properties->android tools->fix project properties"
  15. z.b. "Build Path->Order"
  16. z.b. "per-project java build environment"
  17. Aus lauter Verzweiflung dann statt dem IBM JRE 1.6.0.11 noch Sun JDK 1.7.09 installiert und eclipse -vm /opt/jdk_1.7.0_09/jre/bin aufgerufen.
  18. z.b. Prüfen aller XML auf Korrektheit
  19. Im grafischen Editor für das UI fiel mir auf, dass nix angezeigt wurde, und zum ersten Mal wenigstens mit einem Hinweis: keine Version angegeben für Emulator!
  20. Also Preferences->Android aufgerufen
  21. Dort wurde nur Version 4.0.3 und 4.1.2 angezeigt, obwohl ich in der Zwischenzeit auch die benötigte 2.2 mit dem SDK Manager geladen hatte.
  22. Meine App hat aber minSdkVersion="8", also brauche ich Google API 8 zum Bauen.
  23. Android SDK Pfad neu gesetzt und Eclipse neu gestartet.
  24. Jetzt werden alle im SDK Manager geladenen Android-Versionen korrekt angezeigt. Bingo!
  25. Normalerweise kenne ich den "Neustarten"-Trick ja nur von Windows ;)
  26. Und die Moral von der Geschicht': man soll nicht Sachen parallel machen, hier Nachladen von Android-APIs mit dem SDK Manager und schon mit dem Entwickeln in Eclipse anfangen.
Des weiteren habe ich meinen Code etwas umgestellt, um sowohl mit Geräten ohne als auch solchen mit SD-Karte umzugehen.

Alt:
        public static void setDataDir(Context c) {
                if (okStorage()) {
                        DataDir = c.getExternalFilesDir(null).toString();
                        logger("setdatadir.ext", DataDir);
                } else {
                        logger("setdatadir.error", "no external storage");
                }
        }

        public static boolean okStorage() {
                StorageState = Environment.getExternalStorageState();
                if (Environment.MEDIA_MOUNTED.equals(StorageState)) {
                        StorageAvailable = StorageWriteable = true;
                } else if (Environment.MEDIA_MOUNTED_READ_ONLY.equals(StorageState)) {
                        StorageAvailable = true;
                        StorageWriteable = false;
                } else {
                        StorageAvailable = StorageWriteable = false;
                }
                return StorageWriteable;
        }


Neu:
        public static void setDataDir(Context c) {
                if (okExtStorage()) {
                        DataDir = c.getExternalFilesDir(null).toString();
                        logger("setdatadir.ext", DataDir);
                } else {
                        DataDir = c.getFilesDir().toString();
                        StorageAvailable = StorageWriteable = true;
                        logger("setdatadir.int", DataDir);
                }
        }

        public static boolean okStorage() {
                return (DataDir != null);
        }

        public static boolean okExtStorage() {
                StorageState = Environment.getExternalStorageState();
                if (Environment.MEDIA_MOUNTED.equals(StorageState)) {
                        StorageAvailable = StorageWriteable = true;
                } else if (Environment.MEDIA_MOUNTED_READ_ONLY.equals(StorageState)) {
                        StorageAvailable = true;
                        StorageWriteable = false;
                } else {
                        StorageAvailable = StorageWriteable = false;
                }
                return StorageWriteable;
        }