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05.12.2018

Flash-Update auf Version 32

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Wir sind jetzt schon bei Flash-Version 32 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Chrome, Edge und Internet Explorer aktualisieren das Flashplugin automatisch.

Besonderer Leserservice (neu): Bitte prüfen Sie hier Ihre aktuelle Adobe Flash-Version. Wer mit NoScript oder ähnlichen Skriptblockern arbeitet, muss 4 bis 5 verschiedene Adobe-Domains genehmigen, dann auf das Puzzle-Symbol klicken und damit Flashinhalte erlauben.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).

Die Download-URL hat sich übrigens im Vergleich zu Version 23 leicht geändert, sowohl bei Windows als auch bei Linux.
@echo off
rem set https_proxy=http://192.168.100.100:3128/
set VNP=32.0.0.255
set VAX=
32.0.0.255
set V=32
set H=fpdownload.adobe.com
set P=/get/flashplayer/pdc
set AX=install_flash_player_ax.exe
set NP=install_flash_player.exe
wget https://%H%%P%/%VAX%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
.\flash-%VAX%_ax -install
wget https://%H%%P%/%VNP%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
.\flash-%VNP%_np -install
Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es jetzt auch wieder offiziell dieselbe Version wie für Windows. Eine Zeitlang war Flash für Linux bei Version 11.2 "eingefroren", Adobe hat es sich nun anders überlegt und liefert wieder, obwohl die Zeichen generell auf Untergang stehen - in Google Chrome ist Flash gar nicht mehr enthalten, und die anderen Browser-Hersteller wechseln auf Multimedia in HTML5 statt Flash. Es gäbe auch die Version "PPAPI" zum Herunterladen, das ist die Pluginvariante "Pepper" für das Google-API, ich gebe hier "NPAPI" für das Firefox-API im Skript an.
#!/bin/sh

# https_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=${1:-
32.0.0.255}
H=fpdownload.adobe.com
PL=/get/flashplayer/pdc/${VL}

DL() { wget -N "$1/$2" -O "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL https://${H}${PL} \
   flash-player-npapi-${VL}-release.x86_64.rpm \
   flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force flash-${VL}.x86_64.rpm
Der Filename für die 32bit-Variante ist "flash-player-npapi-${VL}-release.i386.rpm".

[20181205: Security Bulletin von Adobe]
[20190108: Security Bulletin von Adobe]
[20190212: Security Bulletin von Adobe]
[20190514: Security-Bulletin von Adobe]
[20190612: Security-Bulletin von Adobe]
[20190910: Security-Bulletin von Adobe]

11.09.2018

Flash-Update auf Version 31

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Wir sind jetzt schon bei Flash-Version 31 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).

Die Download-URL hat sich übrigens im Vergleich zu Version 23 leicht geändert, sowohl bei Windows als auch bei Linux.
@echo off
rem set https_proxy=http://192.168.100.100:3128/
set VNP=31.0.0.153
set VAX=31.0.0.153

set V=31
set H=fpdownload.adobe.com
set P=/get/flashplayer/pdc
set AX=install_flash_player_ax.exe
set NP=install_flash_player.exe
wget https://%H%%P%/%VAX%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
.\flash-%VAX%_ax -install
wget https://%H%%P%/%VNP%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
.\flash-%VNP%_np -install
Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es jetzt auch wieder offiziell dieselbe Version wie für Windows. Eine Zeitlang war Flash für Linux bei Version 11.2 "eingefroren", Adobe hat es sich nun anders überlegt und liefert wieder, obwohl die Zeichen generell auf Untergang stehen - in Google Chrome ist Flash gar nicht mehr enthalten, und die anderen Browser-Hersteller wechseln auf Multimedia in HTML5 statt Flash. Es gäbe auch die Version "PPAPI" zum Herunterladen, das ist die Pluginvariante "Pepper" für das Google-API, ich gebe hier "NPAPI" für das Firefox-API im Skript an.
#!/bin/sh

# https_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=${1:-
31.0.0.153}
H=fpdownload.adobe.com
PL=/get/flashplayer/pdc/${VL}

DL() { wget -N "$1/$2" -O "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL https://${H}${PL} \
   flash-player-npapi-${VL}-release.x86_64.rpm \
   flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force flash-${VL}.x86_64.rpm
Der Filename für die 32bit-Variante ist "flash-player-npapi-${VL}-release.i386.rpm".

[20180911: Security Bulletin von Adobe]
[20181114: Security Bulletin von Adobe]
[20181120: Security Bulletin von Adobe]

11.07.2018

Flash-Update auf Version 30

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Wir sind jetzt schon bei Flash-Version 30 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).

Die Download-URL hat sich übrigens im Vergleich zu Version 23 leicht geändert, sowohl bei Windows als auch bei Linux.
@echo off
rem set https_proxy=http://192.168.100.100:3128/
set VNP=30.0.0.154
set VAX=30.0.0.154
set V=30
set H=fpdownload.adobe.com
set P=/get/flashplayer/pdc
set AX=install_flash_player_ax.exe
set NP=install_flash_player.exe
wget https://%H%%P%/%VAX%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
.\flash-%VAX%_ax -install
wget https://%H%%P%/%VNP%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
.\flash-%VNP%_np -install
Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es jetzt auch wieder offiziell dieselbe Version wie für Windows. Eine Zeitlang war Flash für Linux bei Version 11.2 "eingefroren", Adobe hat es sich nun anders überlegt und liefert wieder, obwohl die Zeichen generell auf Untergang stehen - in Google Chrome ist Flash gar nicht mehr enthalten, und die anderen Browser-Hersteller wechseln auf Multimedia in HTML5 statt Flash. Es gäbe auch die Version "PPAPI" zum Herunterladen, das ist die Pluginvariante "Pepper" für das Google-API, ich gebe hier "NPAPI" für das Firefox-API im Skript an.
#!/bin/sh

# https_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=${1:-30
.0.0.154}
H=fpdownload.adobe.com
PL=/get/flashplayer/pdc/${VL}

DL() { wget -N "$1/$2" -O "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL https://${H}${PL} \
   flash-player-npapi-${VL}-release.x86_64.rpm \
   flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force flash-${VL}.x86_64.rpm
Der Filename für die 32bit-Variante ist "flash-player-npapi-${VL}-release.i386.rpm".

[20180607: Security Bulletin von Adobe]
[20180710: Security Bulletin von Adobe]
[20180814: Security Bulletin von Adobe]

25.06.2018

Leserbrief: Heimrouter und Sicherheit

Die WZ hat regelmäßig in der Samstagsausgabe Sonderseiten zu bestimmten Themen, darunter auch Computer, Internet, Smartphones und verwandte Themen. Kürzlich erschien ein Artikel, wie nützlich und vielseitig die Router sind, die im privaten Heim den Internetzugang bereitstellen. Der Artikel ließ aber einen wesentlichen Aspekt aus, der mir als Berufsparanoiker sehr wichtig ist: die Sicherheit.

[veröffentlicht am 23.06.2018]

Leserbrief zum Artikel über Auswahl des Routers für zuhause
Kürzlich hat die WZ einen Artikel über die Auswahl des richtigen Routers für zuhause abgedruckt.
Der Artikel war umfangreich, aber inhaltlich unbefriedigend. Ich habe z.B. vermisst, dass bestimmte Router nicht nur den Internetzugang bereitstellen, sondern auch als Heimserver dienen können, indem man Drucker und Speicher anschließt, die dann jeder nutzen kann. Manche Router können sogar über einen USB-Stick mit Mobilfunk einen alternativen Zugang bereitstellen, wenn die Internetverbindung ausfällt. Immerhin fand Erwähnung, dass neuere Router einen Gastzugang beherrschen.
Was mir aber massiv aufgestoßen ist, ist das Fehlen jeglicher Hinweise oder Empfehlungen auf die Sicherheit dieser Geräte. Immerhin ist der Router dasjenige Gerät, das direkt ans Internet angeschlossen ist, weil das naturgemäß der Sinn der Sache ist. Aus diesem Grund ist es immens wichtig, dass das Gerät regelmäßig Softwareupdates bekommt, um Sicherheitslücken zu schließen oder Fehler zu beheben. Die allermeisten Router funktionieren mit einem kleinen Linuxsystem, und hier gibt es regelmäßig Verbesserungen und Fehlerkorrekturen.
Erst vor kurzem wurde bekannt, dass sehr viele Router von durchaus bekannten Firmen (wie Asus, D-Link, Huawei, Linksys, Ubiquiti, Upvel, und ZTE, sowie verschiedene NAS und Router-Modelle von Linksys, Mikrotik, Netgear, Qnap und TP-Link) gegen einen bestimmten Angriff verwundbar sind und sich deshalb Trojaner einnisten konnten. Die c't berichtete, dass das FBI zwar den Kontrollserver dieses einen Botnetzes lahmlegen konnte, aber die Sicherheitslücken existieren nach wie vor für jeden anderen Bösewicht (eine Liste der betroffenen Geräte). In der Vergangenheit wurden auch schon oft Angriffe auf Heimrouter bekannt, aber mit zunehmender Breitbandversorgung wird es immer interessanter, diese Geräteklasse anzugreifen - eben weil sie schlecht gepflegt werden.
Das ist aus drei Gründen gefährlich:
Erstens haben die bösen Buben durch die weite Verbreitung dieser Geräte eine enorme Armee an Drohnen, die sie für ihre Zwecke einsetzen können, wie z.B. Erpressung mit einem sog. DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service), bei dem der Angegriffene mit Anfragen überschwemmt wird und sein Geschäft nicht mehr ausüben kann,
zum Zweiten ist der Router in der Lage, jedes Gerät im Heimnetz anzusprechen und zu belauschen,
und zum Dritten ist es möglich, dass der Internetverkehr nicht nur belauscht, sondern auch manipuliert wird, so dass z.B. Kreditkarteninformationen, Passwörter, Electronic Banking usw. kompromittiert werden können.
Man kann es nicht oft genug wiederholen: Software-Updates werden immer wichtiger in einer Welt, in der es sich lohnt, elektronische Verbrechen zu begehen. Einer aktuellen Meldung von heise zufolge kann man mit Spam bis zu 300.000 Dollar pro Monat verdienen, mit Trojanern für Klickbetrug (simulierte Abrufe von Werbung) sogar Millionen. Das soll jetzt aber keine Werbung sein, hier ins Geschäft einzusteigen, bitteschön!
Niemand sollte einen Router kaufen oder sich vom Internetprovider aufstellen lassen, wenn die Updatefrage für dieses Modell nicht geklärt ist. Die Hersteller aus der o.g. Liste liefern auch Geräte, die von Vodafone, Telekom, 1&1 und anderen Internetprovidern unter eigener Marke ausgeliefert werden (die Telekom und Vodafone verwenden u.a. gern Geräte von Asus, ZyXEL und Huawei). Jeder Besitzer sollte darauf achten, dass die Updates entweder automatisch installiert werden oder es sich zur Angewohnheit machen, regelmäßig zu kontrollieren, ob es neue Updates gibt.
Im Zweifelsfall kann der Internetprovider eine Updategarantie natürlich nicht geben. Hier empfiehlt es sich, das Gerät nicht von diesem zu kaufen oder zu mieten, sondern sich über Tests in Fachzeitschriften selbst ein gut - und vor allem lang! - gepflegtes Modell auszusuchen.
Tipp am Rand: das Standardpasswort des Geräts sollte auch auf etwas eigenes geändert werden. Manche Standardpasswörter der Hersteller werden nach einem eher langweiligen Algorithmus erzeugt und sind leicht berechenbar.

14.03.2018

Flash-Update auf Version 29

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Wir sind jetzt schon bei Flash-Version 29 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).

Die Download-URL hat sich übrigens im Vergleich zu Version 23 leicht geändert, sowohl bei Windows als auch bei Linux.
@echo off
rem set https_proxy=http://192.168.100.100:3128/
set VNP=29.0.0.171
set VAX=29.0.0.171
set V=29
set H=fpdownload.adobe.com
set P=/get/flashplayer/pdc
set AX=install_flash_player_ax.exe
set NP=install_flash_player.exe
wget https://%H%%P%/%VAX%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
.\flash-%VAX%_ax -install
wget https://%H%%P%/%VNP%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
.\flash-%VNP%_np -install
Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es jetzt auch wieder offiziell dieselbe Version wie für Windows. Eine Zeitlang war Flash für Linux bei Version 11.2 "eingefroren", Adobe hat es sich nun anders überlegt und liefert wieder, obwohl die Zeichen generell auf Untergang stehen - in Google Chrome ist Flash gar nicht mehr enthalten, und die anderen Browser-Hersteller wechseln auf Multimedia in HTML5 statt Flash. Es gäbe auch die Version "PPAPI" zum Herunterladen, das ist die Pluginvariante "Pepper" für das Google-API, ich gebe hier "NPAPI" für das Firefox-API im Skript an.
#!/bin/sh

# https_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=${1:-
29.0.0.171}
H=fpdownload.adobe.com
PL=/get/flashplayer/pdc/${VL}

DL() { wget -N "$1/$2" -O "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL https://${H}${PL} \
   flash-player-npapi-${VL}-release.x86_64.rpm \
   flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force flash-${VL}.x86_64.rpm
Der Filename für die 32bit-Variante ist "flash-player-npapi-${VL}-release.i386.rpm".

[20180314: Security Bulletin von Adobe]
[20180410: Security Bulletin von Adobe]
[20180509: Security Bulletin von Adobe]

13.12.2017

Flash-Update auf Version 28

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Wir sind jetzt schon bei Flash-Version 28 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).

Die Download-URL hat sich übrigens im Vergleich zu Version 23 leicht geändert, sowohl bei Windows als auch bei Linux.
@echo off
rem set https_proxy=http://192.168.100.100:3128/
set VNP=28.0.0.161
set VAX=28.0.0.161
set V=28
set H=fpdownload.adobe.com
set P=/get/flashplayer/pdc
set AX=install_flash_player_ax.exe
set NP=install_flash_player.exe
wget https://%H%%P%/%VAX%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
.\flash-%VAX%_ax -install
wget https://%H%%P%/%VNP%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
.\flash-%VNP%_np -install
Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es jetzt auch wieder offiziell dieselbe Version 25 wie für Windows. Eine Zeitlang war Flash für Linux bei Version 11.2 "eingefroren", Adobe hat es sich nun anders überlegt und liefert wieder, obwohl die Zeichen generell auf Untergang stehen - in Google Chrome ist Flash gar nicht mehr enthalten, und die anderen Browser-Hersteller wechseln auf Multimedia in HTML5 statt Flash. Es gäbe auch die Version "PPAPI" zum Herunterladen, das ist die Pluginvariante "Pepper" für das Google-API, ich gebe hier "NPAPI" für das Firefox-API im Skript an.
#!/bin/sh

# https_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=${1:-
28.0.0.161}
H=fpdownload.adobe.com
PL=/get/flashplayer/pdc/${VL}

DL() { wget -N "$1/$2" -O "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL https://${H}${PL} \
   flash-player-npapi-${VL}-release.x86_64.rpm \
   flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force flash-${VL}.x86_64.rpm
Der Filename für die 32bit-Variante ist "flash-player-npapi-${VL}-release.i386.rpm".

[20171213: Security Bulletin von Adobe]
[20180110: Security Bulletin von Adobe]

25.09.2017

LineageOS ist eine tolle Sache

Ich habe ja schon einige Beiträge dazu geschrieben, wie toll ich es finde, dass alte Smartphone-Modelle immer noch Software-Updates bekommen, wenn man vom Original-ROM des Herstellers auf ein sogenanntes "Custom ROM" wechselt.

Diese Beiträge (für Modelle von Samsung, Motorola, LG und Google) waren bislang eher technisch. Ich möchte aber auch gern mal eher prinzipiell über die Vorteile eines aktuellen Custom ROMs schreiben.

Ich gebe zu, dass ich eher ein paranoider Mensch bin, der die Nachrichtenmeldungen über Datenverluste, Trojanerangriffe, Virusausbreitung usw. beunruhigt zur Kenntnis nimmt. Deswegen bin ich auch immer sehr bemüht, meine Software aktuell zu halten und alle Updates einzuspielen. Mit aktueller Software kann man das Risiko, Opfer eines Angriffs zu werden, enorm verringern. Diese Tatsache kann man gar nicht oft genug aussprechen!

Das Besondere an diesen Custom ROMs ist: sie sind fast immer fast genauso aktuell wie Google die neuen Android-Versionen und die Sicherheitsupdates veröffentlicht. Nach einer neuen Android-Version dauert es vielleicht ein paar Wochen und auch nicht für alle Modelle gleichzeitig, aber mit ein bißchen Geduld hat man dann wieder das allerneueste Android auf seinem Smartphone. Die einzige derzeitige Ausnahme ist das Samsung Galaxy Nexus. Für dieses Modell gibt es nicht LineageOS 14.1 "Nougat" (Android 7), sondern "nur" 13.0 "Marshmallow" (Android 6). Aber selbst das ist bemerkenswert, wenn ich überlege, dass es von Google nur bis Jellybean (4.3) offiziell mit Software versorgt wurde. Man muss nicht immer das allerneueste Betriebssystem haben - aber die Sicherheitsupdates sind enorm wichtig, und die liefert LineageOS auch bei diesem Modell.

[20171023] Aktueller Nachtrag: LineageOS hat die Patches für KRACK am 16. Oktober integriert.

Die meisten Smartphones gehören mittlerweile ins Billig- und Discounter-Segment. Ich will damit nicht die Qualität des Geräts schlechtreden, aber der Hersteller spart dann bei der Softwarequalität und vor allem in der Pflege des Geräts nach dem Kauf. Bei einem Handy für 99€ kann man nach dem Kauf keinerlei Software-Updates mehr erwarten. Generell sollte man lieber etwas mehr investieren und darauf achten, dass der Hersteller die Dauer der Updates nach dem Kauf ausdrücklich erwähnt. Nokia ist hier mit den neueren Geräten (Nokia 3, 5, 6 und 8 mit Android) eine rühmliche Ausnahme, genau wie Google selbst mit den (früheren) Nexus- und jetzigen Pixel-Geräten. Hier weiß man, dass es Updates geben wird. Bei anderen Herstellern hängt der Preis unmittelbar mit der Updatelieferung zusammen: die Top-Geräte bekommen vermutlich noch das eine oder andere Update (z.B. Galaxy S7, S8), die billigeren oder älteren Geräte dann schon wieder nicht mehr.

Eine weitere Möglichkeit, die nebenbei auch noch gut für die Umwelt ist, könnte sein, dass man auf ein Neugerät verzichtet und bei einem Händler ein gebrauchtes Gerät sucht, für das es ein Custom ROM gibt. So mache ich es seit langem: erst überlege ich, welche Eigenschaften mein zukünftiges Smartphone haben soll (Speicher, Displaygröße, Displayauflösung in Pixel, Kamera), und dann informiere ich mich bei download.lineageos.org, für welche Geräte es dort ein ROM gibt. Danach suche ich bei Händlern wie rebuy.de oder bei ebay.de ein solches gut erhaltenes Gerät.

Kauf bei einem (deutschen) Händler hat den Vorteil, dass man auf das gebrauchte Gerät immerhin noch 12 Monate Gewährleistung bekommt, die der Händler auch nicht wegdiskutieren kann. Auf diese Weise habe ich kürzlich ein Google Nexus 5 für mich und die Schwiegermutter gekauft, ein Nexus 6 für Kind 2, und ein LG G4 für die beste Ehefrau von allen. Ein gern verwendetes Argument gegen gebrauchte Handys kann ich empirisch von meinen eigenen gekauften Geräten nicht bestätigen: die Akkus sind alle akzeptabel gewesen. Für das G4 mit wechselbarem Akku habe ich einen Ersatzakku gekauft, aber mehr aus Bequemlichkeit.

Nur Kind 1 fällt vollkommen aus dem Rahmen: sie will Geräte von Apple. Technisch finde ich das ok, weil sowohl die Geräte konstruktiv gut sind, als auch Updates für lange Zeit gesichert sind. Auf dem Retina-MacBook läuft das aktuellste OS X, und das iPhone erhält immer noch die iOS-Updates. Über die Geschäftspolitik von Apple und die Steuervermeidungsstrategien kann ich nur den Kopf schütteln, aber technisch habe ich wenig auszusetzen. Die Reparaturmöglichkeiten bei Apple sind laut iFixit.com durchwachsen: manche Geräte lassen sich sehr gut reparieren, andere sind verklebt und gelötet, so dass Aufrüsten oder Instandsetzen nur schwer möglich sind.

Zurück zu Android: an diesem Punkt angelangt und ein Modell ausgesucht und gekauft. Nun hat man also ein Gerät, für das es ein Custom ROM gibt, und dann kann man loslegen, das Hersteller-ROM durch ein Custom ROM zu ersetzen. Darauf will ich jetzt an dieser Stelle nicht mehr eingehen, es gibt ein paar ältere Beiträge, in denen ich das Entsperren und Flashen eines Custom ROMs beschrieben habe (Samsung Galaxy S, Galaxy S+, Galaxy S2, Galaxy Nexus, LG G4). Ich finde es einfach großartig, dass es Software-Entwickler gibt, die in ihrer Freizeit die von Google freigegebene Android-Software auf andere Smartphone-Modelle anpassen und weiter pflegen.

Insbesondere bekommt man auf diese Weise die Android-Security-Updates, die Google seit den schwerwiegenden Fehlern in den Medienbibliotheken monatlich entwickelt und im "Android Open Source Project" (AOSP) veröffentlicht. Erwähnenswert ist auch noch, dass die reinen Android-Updates auch für alte Versionen bis zurück zu 4.4 dort abgelegt werden. Was leider nicht gemacht wird: Google erstellt selbst keine installierbaren Pakete mehr; deshalb gibt es für das Nexus 5 z.B. auch keinerlei Updates mehr (das sogenannte "end of life" bei Google-Geräten bedeutet, dass man zwei Jahre lang alle Updates bekommt, auch neue Androidversionen, und danach noch ein weiteres Jahr Security-Updates).

Und was auch nicht gemacht wird: für jedes Smartphone-Modell müsste man neben dem eigentlichen Android noch höchst spezifische Linux-Kernelupdates pflegen, und das macht Google leider nicht für alte Geräte. Außerdem kann es passieren, dass ein CPU-Hersteller den Support für einen CPU-Chip einstellt. Dann kann sich Google auf den Kopf stellen, aber es ist nicht mehr möglich, Updates für den Kernel zu erstellen.

So ist das leider beim Galaxy Nexus geschehen: es hat eine CPU von Texas Instruments (OMAP), und TI hat sich aus dem Geschäft mit Smartphone-CPUs komplett zurückgezogen. Dummerweise sind die Unterlagen nicht öffentlich, so dass auch niemand sonst die Arbeit übernehmen kann. Das ist schlecht, weil üblicherweise in diesen CPU-Chips auch WLAN, Bluetooth, LTE oder andere Funktionen integriert sind, die eigene Software enthalten, die sogenannte Firmware. Genau wie jede andere Software können auch hier Programmierfehler und Sicherheitslücken enthalten sein!

Um Mißverständnissen vorzubeugen: die öffentlichen Updates für den Linuxkernel kann man natürlich bekommen oder selbst einpflegen. Falls aber ein Fehler in der Firmware bekannt würde, könnte man den nicht beheben. Diese Firmware wird in Form von Binärpaketen beim Starten vom Kernel in den Spezialchip geladen (für WLAN, Bluetooth, LTE, Kamera, was auch immer), und neue Binärpakete gibt es vom Chiphersteller leider nicht. Nebenbei gibt es eine nicht ganz vollständige Liste als Überblick, welche Android-Version mit welcher Kernelversion ausgeliefert wird. Google macht hierzu seit einiger Zeit sogar bestimmte Vorgaben, welche Kernelversion es mindestens sein muss.

Wenn aus Gründen gar kein Software-Update (mehr) möglich ist, ist die letzte Konsequenz dann eben, dem Gerät den Internetzugang zu sperren. Letzteres passierte bei uns 2014, nachdem Microsoft die Updates für Windows XP einstellte - die PCs, auf denen eine spezielle Software für die Tierarztpraxis läuft, dürfen jetzt einfach nicht mehr ins Internet und damit gibt es auch keine Infektionsgefahr mehr. Die Software läuft gut, sie würde auf einem neueren Windows nicht mehr laufen, und die PCs wären auch nicht wirklich gut gerüstet für eine neuere Windowsversion - warum also sollte ich Windows updaten? Für den Internet-Zugang gibt es seitdem einen PC mit Linux, für den es - natürlich - Updates gibt.

Ältere Smartphones ohne Updatemöglichkeit kann man dann immer noch als lokale Medienspieler oder für andere Zwecke einsetzen oder selbst gebraucht verkaufen. Internetzugang für ein Smartphone sperren ist in meiner kleinen Welt ganz einfach: ich entferne die private WLAN-IP-Adresse des Geräts aus meinem Firewall, und wenn keine SIM-Karte drinsteckt, war's das mit dem Internetzugang. Bei weniger paranoiden Menschen müsste man umgekehrt die Nummer des Geräts aktiv in der Fritzbox (o.ä. Router ...) sperren. Vor der finalen Sperre sollte man natürlich alle Apps installieren, die man auf dem Gerät weiterverwenden will.

Ich habe eigentlich gar nicht die Befürchtung, dass ich persönlich von bösen Menschen von irgendwoher angegriffen werde - die Gefahr ist einfach, dass ein breit gestreuter Angriff mich auch erwischt. Die bösen Buben haben es darauf abgesehen, entweder Drohnen einzufangen, mit denen dann Denial-of-Service-Angriffe (Lahmlegen des angegriffenen Ziels) getätigt werden, oder die Opfer zu erpressen, indem ihr Gerät verschlüsselt wird und für die vermeintliche Entschlüsselung Geld verlangt wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass mich persönlich irgend jemand angreift, ist verschwindend gering - dazu bin ich nicht wichtig genug.

Angriffe geschehen häufig über Schwachstellen im Browser, durch die eine Schadsoftware "ausbrechen" und mit Hilfe einer weiteren Sicherheitslücke im Betriebssystem böse Dinge tun kann - entweder unmittelbar oder indem sie sich dauerhaft einnistet. Deshalb ist es besonders wichtig, das Betriebssystem, den Browser und eventuelle Hilfspakete im Browser ("Addons", "Extensions", "Plugins"), z.B. Flash, immer aktuell zu halten. Dazu sollte man das "automatische Update" einschalten, sofern vorhanden, oder zumindest regelmäßig nach Updates suchen. Dabei ist es wichtig, das Update nur direkt vom Hersteller herunterzuladen und nicht von irgendwelchen Downloadseiten. Dort kann man weder sicher sein, dass es wirklich die aktuellste Version ist, noch, dass nicht jemand das Update manipuliert hat und man sich gerade mit dem Update eine Schadsoftware einhandelt.

Solche Schadsoftware wird auch gern mal als Werbung im Browser-Fenster ausgespielt. Mittlerweile halte ich einen Adblocker (Werbeblocker) im Browser für unverzichtbar (ich verwende "uBlock origin"). Die Website-Betreiber haben die Kontrolle über die ausgespielte Werbung vollkommen abgegeben - es gibt Dienstleister, die dann wiederum an Subunternehmer Aufträge vergeben oder die Werbefläche sogar in automatisierten Auktionen "live" versteigern.

Noch relativ selten nehmen auch die Angriffe über Office-Dokumente wieder zu. Das war vor 10-15 Jahren ein großes Problem, weil in den üblichen Office-Programmen auch eine Programmiersprache enthalten ist, die nicht nur Dokumente automatisieren kann, sondern auch das Betriebssystem ansprechen kann (Visual Basic und Office-Makros mit Autostart-Funktion). Mittlerweile muss man diese Makros ausdrücklich einschalten, wenn man sie benötigt. Manche Angriffe bitten den Anwender deshalb genau darum - "Bitte erlauben Sie Makros, damit ich als Virus meine Arbeit erledigen kann. Vielen Dank!".

Eine weitere Angriffsmöglichkeit sind echt aussehende gefälschte Emails, in denen man auf einen Link klicken soll. Gern genommen werden hier Emails mit einem Drohpotenzial, z.B. indem mit der Sperrung des Bankkontos oder Nutzerkontos gedroht wird und Zeitdruck erzeugt wird. Entweder wird dann die Eingabe von persönlichen Daten auf einer Webseite verlangt, oder allein durch das Anklicken des Links in der Email hat man sich schon infiziert. In diesen Mails wird häufig behauptet, dass man nur sehr wenig Zeit habe zu reagieren, bevor das Konto ganz gesperrt wird, oder ähnlich vermeintlich empfindliche Konsequenzen. Damit soll verhindert werden, dass man sich die Mail genauer anschaut oder recherchiert, z.B. dort anruft und direkt nachfragt.

Gefälschte Emails stammen dann angeblich vom Emailprovider wie GMX, 1&1, web.de, oder von einem Internetversandhändler, z.B. Amazon, oder von einer Bank, in letzter Zeit hatte ich z.B. häufig solche "Phishing"-Mails von der Deutschen Bank, aber auch von diversen Sparkassen und Volksbanken. Diese Mails sind natürlich durchschaubar, wenn man dort gar nicht Kunde ist. "Phishing" ist übrigens ein englisches Kunstwort, das aus den Worten "Password" und "fishing" zusammengesetzt ist, d.h. jemand versucht dort mit Tricks, ein Passwort zu ergaunern.

Man kann solche Mails i.a. erkennen, indem man mit dem Mauszeiger über den Link fährt (aber natürlich nicht anklickt!) und üblicherweise erscheint dann in der Fußzeile des Emailprogramms der volle Name des Links, zu dem man gehen soll. Wenn dort nicht der richtige Name der Firma erscheint, sondern irgend etwas ähnliches (manchmal auch nicht mal das) oder ein Abkürzungsdienst wie bit.ly, goo.gl etc., dann ist es zu 120% eine Phishing-Mail, auf die man nicht reagieren sollte.

Manche Firmen haben mittlerweile eine eigene Schädlingsbekämpfungsabteilung eingerichtet, an die man solche Mails weiterleiten kann. Wenn gefälschte Emails angeblich von amazon kommen, kann man diese Email an spoof@amazon.com weiterleiten. Andere Firmen haben eine Emailadresse der Form abuse@firma.com ("abuse" = "Mißbrauch") eingerichtet. Leider ist das nicht einheitlich, und es funktioniert auch nicht bei allen Firmen. Aber es kann einen Versuch wert sein, hier aktiv zu werden und wenigstens im Kleinen etwas zu unternehmen.

Mittlerweile schlagen auch Spam- und Phishing-Nachrichten in Messenger-Apps auf dem Smartphone auf. WhatsApp ist mittlerweile sehr beliebt bei bösen Buben. WhatsApp weist zwar darauf hin, dass der Absender nicht im Adressbuch ist, aber der Link in der Nachricht ist trotzdem anwählbar, wenn man die Nachricht anschaut. Leider gibt es Schadsoftware, die extrem ausgefeilt ist und sich dann dauerhaft im Smartphone einnistet. Dabei werden dieselben Tricks verwendet, die man auch zum "Rooten" oder "Jailbreak" des Handys verwendet - die Schadsoftware hat dann volle Administratorrechte, was manchmal mehr ist als der Besitzer selbst ...

Nach diesem etwas ausführlicheren Exkurs in die Welt der Schädlinge nochmals mein Fazit: auch mit einem Smartphone-Modell vom Vorjahr kann man gut leben. Die Geräte sind mittlerweile genau wie PCs so leistungsfähig, dass man nicht mehr das Topmodell haben muss, um vernünftig damit zu arbeiten. Software-Updates sind enorm wichtig, gerade weil diese Sorte Geräte dafür konzipiert sind, immer online und aktiv zu sein. Mit UMTS oder LTE sind sie recht breitbandig angebunden, d.h. ihr Internetzugang ist ziemlich schnell, und das alles in Summe ist ein sehr attraktives Ziel für Bösewichte, aus diesem "Internet in der Hosentasche" eine ferngesteuerte Drohne mit schädlicher Nutzlast zu machen. Ein Custom-ROM wie LineageOS kann hier Wunder wirken und das Gerät noch über Jahre hinweg aktuell halten.

13.09.2017

Flash-Update auf Version 27

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt  es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Wir sind jetzt schon bei Flash-Version 27 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).

Die Download-URL hat sich übrigens im Vergleich zu Version 23 leicht geändert, sowohl bei Windows als auch bei Linux.
@echo off
rem set https_proxy=http://192.168.100.100:3128/
set VNP=27.0.0.187
set VAX=27.0.0.187
set V=27
set H=fpdownload.adobe.com
set P=/get/flashplayer/pdc
set AX=install_flash_player_ax.exe
set NP=install_flash_player.exe
wget https://%H%%P%/%VAX%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
.\flash-%VAX%_ax -install
wget https://%H%%P%/%VNP%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
.\flash-%VNP%_np -install
Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es jetzt auch wieder offiziell dieselbe Version 25 wie für Windows. Eine Zeitlang war Flash für Linux bei Version 11.2 "eingefroren", Adobe hat es sich nun anders überlegt und liefert wieder, obwohl die Zeichen generell auf Untergang stehen - in Google Chrome ist Flash gar nicht mehr enthalten, und die anderen Browser-Hersteller wechseln auf Multimedia in HTML5 statt Flash. Es gäbe auch die Version "PPAPI" zum Herunterladen, das ist die Pluginvariante "Pepper" für das Google-API, ich gebe hier "NPAPI" für das Firefox-API im Skript an.
#!/bin/sh

# https_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=${1:-
27.0.0.187}
H=fpdownload.adobe.com
PL=/get/flashplayer/pdc/${VL}

DL() { wget -N "$1/$2" -O "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL https://${H}${PL} \
   flash-player-npapi-${VL}-release.x86_64.rpm \
   flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force flash-${VL}.x86_64.rpm
Der Filename für die 32bit-Variante ist "flash-player-npapi-${VL}-release.i386.rpm".

[20170913: Security Bulletin von Adobe]
[20171023: Security Bulletin von Adobe]
[20171115: Security Bulletin von Adobe]

13.06.2017

Flash-Update auf Version 26

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt  es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Wir sind jetzt schon bei Flash-Version 26 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).

Die Download-URL hat sich übrigens im Vergleich zu Version 23 leicht geändert, sowohl bei Windows als auch bei Linux.
@echo off
rem set https_proxy=http://192.168.100.100:3128/
set VNP=26.0.0.151
set VAX=26.0.0.151
set V=26
set H=fpdownload.adobe.com
set P=/get/flashplayer/pdc
set AX=install_flash_player_ax.exe
set NP=install_flash_player.exe
wget https://%H%%P%/%VAX%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
.\flash-%VAX%_ax -install
wget https://%H%%P%/%VNP%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
.\flash-%VNP%_np -install
Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es jetzt auch wieder offiziell dieselbe Version 25 wie für Windows. Eine Zeitlang war Flash für Linux bei Version 11.2 "eingefroren", Adobe hat es sich nun anders überlegt und liefert wieder, obwohl die Zeichen generell auf Untergang stehen - in Google Chrome ist Flash gar nicht mehr enthalten, und die anderen Browser-Hersteller wechseln auf Multimedia in HTML5 statt Flash. Es gäbe auch die Version "PPAPI" zum Herunterladen, das ist die Pluginvariante "Pepper" für das Google-API, ich gebe hier "NPAPI" für das Firefox-API im Skript an.
#!/bin/sh

# https_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=
26.0.0.151
H=fpdownload.adobe.com
PL=/get/flashplayer/pdc/${VL}

DL() { wget -N "$1/$2" -O "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL https://${H}${PL} \
   flash-player-npapi-${VL}-release.x86_64.rpm \
   flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force flash-${VL}.x86_64.rpm
Der Filename für die 32bit-Variante ist "flash-player-npapi-${VL}-release.i386.rpm".

[20170613: Security Bulletin von Adobe]
[20170711: Security Bulletin von Adobe]
[20170814: Security Bulletin von Adobe]

14.03.2017

Flash-Update auf Version 25

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt  es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Wir sind jetzt schon bei Flash-Version 25 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).

Die Download-URL hat sich übrigens im Vergleich zu Version 23 leicht geändert, sowohl bei Windows als auch bei Linux.

    @echo off

    rem set http_proxy=http://192.168.100.100:3128/
    set VNP=25.0.0.171    set VAX=25.0.0.171    set V=25
    set H=fpdownload.adobe.com
    set P=/get/flashplayer/pdc
    set AX=install_flash_player_ax.exe
    set NP=install_flash_player.exe

    wget https://%H%%P%/%VAX%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
    .\flash-%VAX%_ax -install
    wget https://%H%%P%/%VNP%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
    .\flash-%VNP%_np -install


Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es jetzt auch wieder offiziell dieselbe Version 25 wie für Windows. Eine Zeitlang war Flash für Linux bei Version 11.2 "eingefroren", Adobe hat es sich nun anders überlegt und liefert wieder, obwohl die Zeichen generell auf Untergang stehen - in Google Chrome ist Flash gar nicht mehr enthalten, und die anderen Browser-Hersteller wechseln auf Multimedia in HTML5 statt Flash. Es gäbe auch die Version "PPAPI" zum Herunterladen, das ist die Pluginvariante "Pepper" für das Google-API, ich gebe hier "NPAPI" für das Firefox-API im Skript an.
#!/bin/sh

# http_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=
25.0.0.171
H=fpdownload.adobe.com

PL=/get/flashplayer/pdc/${VL}

DL() { wget -N "$1/$2" -O "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL https://${H}${PL} \
   flash-player-npapi-${VL}-release.x86_64.rpm \
   flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force flash-${VL}.x86_64.rpm
Der Filename für die 32bit-Variante ist "flash-player-npapi-${VL}-release.i386.rpm".

[20170314: Security-Bulletin von Adobe]
[20170412: Security Bulletin von Adobe]
[20170509: Security Bulletin von Adobe]

14.12.2016

Flash-Update auf Version 24

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt  es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Wir sind jetzt schon bei Flash-Version 24 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).

Die Download-URL hat sich übrigens im Vergleich zu Version 23 leicht geändert, sowohl bei Windows als auch bei Linux.

    @echo off

    rem set http_proxy=http://192.168.100.100:3128/
    set VNP=24.0.0.221

    set VAX=24.0.0.221

    set V=24
    set H=fpdownload.adobe.com
    set P=/get/flashplayer/pdc
    set AX=install_flash_player_ax.exe
    set NP=install_flash_player.exe

    wget https://%H%%P%/%VAX%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
    .\flash-%VAX%_ax -install
    wget https://%H%%P%/%VNP%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
    .\flash-%VNP%_np -install


Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es jetzt auch wieder offiziell dieselbe Version 24 wie für Windows. Eine Zeitlang war Flash für Linux bei Version 11.2 "eingefroren", Adobe hat es sich nun anders überlegt und liefert wieder, obwohl die Zeichen generell auf Untergang stehen - in Google Chrome ist Flash gar nicht mehr enthalten, und die anderen Browser-Hersteller wechseln auf Multimedia in HTML5 statt Flash. Es gäbe auch die Version "PPAPI" zum Herunterladen, das ist die Pluginvariante "Pepper" für das Google-API, ich gebe hier "NPAPI" für das Firefox-API im Skript an.
#!/bin/sh

# http_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=24.0.0.221
H=fpdownload.adobe.com

PL=/get/flashplayer/pdc/${VL}

DL() { wget -N "$1/$2" -O "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL https://${H}${PL} \
   flash-player-npapi-${VL}-release.x86_64.rpm \
   flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force flash-${VL}.x86_64.rpm
Der Filename für die 32bit-Variante ist "flash-player-npapi-${VL}-release.i386.rpm".

[20161213: Security-Bulletin von Adobe]
[20170110: Security-Bulletin von Adobe]
[20170214: Security-Bulletin von Adobe]

14.09.2016

Flash-Update auf Version 23

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Oha, am Security Bulletin merke ich, dass ich 22.0.0.211 verpasst habe, ich kannte nur .209. Naja. Sorry ;-)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt  es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Grade erst Version 16 (siehe meinen älteren Blogartikel von November 2015) und 17 (hier) und 18 (hier im Blog) und 19 (hier im Blog) und 20 (hier im Blog) und 21 (hier im Blog) und 22 (hier im Blog), jetzt schon 23 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).
@echo off

rem set http_proxy=http://192.168.100.100:3128/
set VNP=
23.0.0.207
set VAX=
23.0.0.207
set V=23
set H=fpdownload.macromedia.com
set P=/get/flashplayer/current/licensing/win
set AX=install_flash_player_%V%_active_x.exe
set NP=install_flash_player_%V%_plugin.exe

wget http://%H%%P%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
.\flash-%VAX%_ax -install
wget http://%H%%P%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
.\flash-%VNP%_np -install

Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es nach wie vor "nur" Version 11, aber zur Abwechslung haben sich der Downloadlink und der Dateiname für .rpm geändert. Für .tar.gz-Format ist immer noch der erste Downloadlink gültig, deshalb belasse ich beide im Skript.
#!/bin/sh

# http_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=11.2.202.644
H=fpdownload.macromedia.com

PL1=/get/flashplayer/current/licensing/linux
PL2=/get/flashplayer/pdc/${VL}


DL() { wget -N "$1/$2"; mv "$2" "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL http://${H}${PL2} \
   flash-plugin-${VL}-release.x86_64.rpm \
  
flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force
flash-${VL}.x86_64.rpm
[20160914: Security-Bulletin von Adobe]
[20161012: Security-Bulletin von Adobe]
[20161026: Security-Update von Adobe]
[20161109: Security-Update von Adobe] 

03.09.2016

Hintertüren in Software - Leserbrief

Im Moment macht der Innenminister mal wieder heiße Luft im Blätterwald mit der Forderung, staatliche Hintertüren in Software einzubauen, z.B. in Smartphones. Die Idee finde ich so blöd, dass ich einen Leserbrief dazu schrieb.
Bezeichnend für die politische Grundhaltung der WZ ist die Kürzung (so markiert).
[Veröffentlicht am 03.09.2016]

Unser Innenminister de Maizière fordert also mal wieder, dass Softwarehersteller Hintertüren in ihre Produkte einbauen sollen.

Diese Hintertüren gibt es schon lang: man nannte sie bislang Sicherheitslücken, die durch schlechte Programmierer entstanden sind.
Für Sicherheitslücken gibt es seit Jahren einen Markt, auf dem sich private Bösewichte genauso tummeln wie Staaten.
Nur mal so als Stichwort eine der erschreckenden Tatsachen dieses Marktes: Lücken, die einem Schädling das dauerhafte Einnisten in ein Gerät ermöglichen, d.h. auch einen Neustart des Geräts überstehen, werden mit Summen ab 100.000 Dollar gehandelt.

Aus der aktuellen Debatte über die "Pegasus"-Sicherheitslücke in iPhones (technisch eine schlaue Kombination von vier Lücken), auf die Apple vorbildlich in nur 10 Tagen reagiert hat und nun iOS 9.3.5 verteilt, lernen wir Folgendes:
Sicherheitslücken sind eine ganz schlimme Sache, die so schnell wie möglich behoben werden müssen, weil (natürlich) nicht nur die "Guten" sie ausnutzen, sondern ganz schnell auch die Bösen. Hier bricht ironischerweise die Klassifizierung zusammen: die "Bösen" sind in diesem Fall vermutlich ein Staat, dem der angegriffene Aktivist ein Dorn im Auge war, und die halten sich selbst natürlich wiederum für die "Guten". Alles ist relativ.

Wenn nun sogar noch bekannte Sicherheitslücken in die Geräte eingepflanzt werden (eben die von de Maizière geforderten Hintertüren), dann werden schlagartig alle unsere elektronischen Geräte gefährlich. Man muss nämlich nicht mehr aktiv nach Sicherheitslücken forschen und herausfinden, wie man durch die Kombinationen mehrerer Lücken sein Ziel erreicht, sondern es reicht, den einen Mitarbeiter eines Geheimdienstes oder des Softwareherstellers zu bestechen oder zu bedrohen, damit er die Details der Hintertür weitergibt. Es gibt keine Hintertür, die nur für die "Guten" existiert.

Wer würde denn so eine Hintertür einbauen? Der Hersteller natürlich. Und so, wie ich große Firmen kenne, wird so eine Hintertür dann in etwa 300 Software-Entwicklern bekannt sein. Die sitzen in einem Land, das nicht der deutschen Rechtsprechung unterworfen ist. Man kann sich ausrechnen, wie "sicher" so ein Produkt sein kann.

Besonders schlimm: Geheimdienste wie der amerikanische NSA sitzen mitunter jahrelang auf dem Wissen über Sicherheitslücken (sogenannte "zero day exploits", also Lücken, die ausgenutzt werden, aber dem Hersteller nicht bekannt sind), weil sie sich einbilden, die einzigen mit dieser Kenntnis zu sein. Aber natürlich ist es nicht so: wenn ein Geheimdienst eine Lücke finden oder kaufen kann, ist dies jedem anderen Bösewicht ebenso möglich. Das Zurückhalten solcher Kenntnisse gefährdet also uns alle, bei fraglichem Nutzen über eine zukünftige Gelegenheit, die vielleicht sogar nie kommen wird.

Genau das ist das Perfide an dieser Pseudo-Diskussion: Politiker fordern etwas, von dem sie nichts verstehen, und wovon jeder Sicherheitsforscher abrät. Aber die Forderung selbst, untermauert von populistischen Begründungen wie Terrorbekämpfung, steht im Raum und wird wieder und wieder diskutiert, bis der Widerstand erlahmt. Aber der mögliche Nutzen steht in keinem Verhältnis zum definitiven Schaden für alle, wenn so ein Quatsch in ein Gesetz gegossen wird.

Die Sicherheit vor elektronischen Schädlingen wäre höher, wenn sich der Bundesinnenverteidiger de Maizière um ein Gesetz zur Update-Pflicht für Sicherheitslücken kümmern würde, statt hohle Phrasen über den "rechtsfreien Raum" zu dreschen.

Wie schnell kommt denn das Update für ein Gerät in Deutschland, das nicht gerade zur Spitzenklasse gehört? Eben. Die einzigen Smartphones mit einigermaßen zuverlässiger Update-Garantie sind von Microsoft (Windows Phone), Apple (iPhone) und Google selbst (Nexus). Alle anderen Hersteller liefern Updates nur für das Top-Gerät des Jahres aus, mit Glück noch für das vom Vorjahr. Und das war's dann auch schon. Das Billig-Smartphone bezahlen wir also mit fehlender Sicherheit, weil nach Auslieferung die Uhr tickt und man sicher sein kann, dass die Software Fehler und damit Lücken enthält.

17.06.2016

Flash-Update auf Version 22

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt  es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Grade erst Version 16 (siehe meinen älteren Blogartikel von November 2015) und 17 (hier) und 18 (hier im Blog) und 19 (hier im Blog) und 20 (hier im Blog) und 21 (hier im Blog), jetzt schon 22 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).
@echo off

rem set http_proxy=http://192.168.100.100:3128/
set VNP=
22.0.0.209
set VAX=
22.0.0.209
set V=22
set H=fpdownload.macromedia.com
set P=/get/flashplayer/current/licensing/win
set AX=install_flash_player_%V%_active_x.exe
set NP=install_flash_player_%V%_plugin.exe

wget http://%H%%P%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
.\flash-%VAX%_ax -install
wget http://%H%%P%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
.\flash-%VNP%_np -install

Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es nach wie vor "nur" Version 11, aber zur Abwechslung haben sich der Downloadlink und der Dateiname für .rpm geändert. Für .tar.gz-Format ist immer noch der erste Downloadlink gültig, deshalb belasse ich beide im Skript.
#!/bin/sh

# http_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=11.2.202.632
H=fpdownload.macromedia.com

PL1=/get/flashplayer/current/licensing/linux
PL2=/get/flashplayer/pdc/${VL}


DL() { wget -N "$1/$2"; mv "$2" "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL http://${H}${PL2} \
   flash-plugin-${VL}-release.x86_64.rpm \
  
flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force
flash-${VL}.x86_64.rpm
[20160617: Security-Bulletin von Adobe]
[20160713: Security Bulletin von Adobe]

08.04.2016

Flash-Update auf Version 21

Mir fehlen langsam die Worte, wie die Versionsnummern inflationär in Höhen klettern. Google hat es mit Chrome vorgemacht, aus irgendwelchen Gründen macht es Mozilla mit Firefox und Thunderbird nach, und jetzt beschleunigt Adobe die Nummerierung des Flashplayers genauso.

Und weil mir die neuen Worte fehlen, nehme ich immer den alten Blogartikel, nur die Versionsnummern und die Links ändern sich ;)

Einen Hinweis muss ich aber nun doch noch einbauen: ab Ende Januar 2016 gibt  es keine freien Downloads der Installationsdateien mehr. Genaue Modalitäten sind noch nicht bekannt, Adobe hat nur bekannt gegeben, dass die Downloadlinks über die "distribution3.html"-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen werden und man eine Adobe-ID und eine Business-Lizenz benötige.

Grade erst Version 16 (siehe meinen älteren Blogartikel von November 2015) und 17 (hier) und 18 (hier im Blog) und 19 (hier im Blog) und 20 (hier im Blog), jetzt schon 21 (mittlerweile zählt wohl auch ein Major release nicht mehr zu den besonders erwähnenswerten Ereignissen bei Adobe?). Wer sich selbst auf dem Laufenden halten will, kann das Blog des Security-Teams bei Adobe lesen oder als RSS abonnieren.

Wie üblich in ihrem freundlichen Service-Blog die passende Automation zum Herunterladen und Installieren. Falls ein Proxy verwendet wird, das "rem" bzw. "#" entfernen und eigene Proxy-Adresse eintragen.

Das Tool wget wird bei Windows noch benötigt wie hier beschrieben. Bei Linux sollte es schon vorhanden sein, da es von vielen anderen Programmen intern verwendet wird.

Für Windows wie üblich beide Varianten, ActiveX und Netscape Plugin (Achtung übrigens, Firefox wird demnächst das NPAPI komplett abschaffen - mal sehen, was Adobe und Flash dann machen).
@echo off

rem set http_proxy=http://192.168.100.100:3128/
set VNP=
21.0.0.242
set VAX=21.0.0.242
set V=21
set H=fpdownload.macromedia.com
set P=/get/flashplayer/current/licensing/win
set AX=install_flash_player_%V%_active_x.exe
set NP=install_flash_player_%V%_plugin.exe

wget http://%H%%P%/%AX% -O flash-%VAX%_ax.exe
.\flash-%VAX%_ax -install
wget http://%H%%P%/%NP% -O flash-%VNP%_np.exe
.\flash-%VNP%_np -install

Für Linux 64 bit rpm (als root ausführen oder "sudo rpm" schreiben) gibt es nach wie vor "nur" Version 11, aber zur Abwechslung haben sich der Downloadlink und der Dateiname für .rpm geändert. Für .tar.gz-Format ist immer noch der erste Downloadlink gültig, deshalb belasse ich beide im Skript.
#!/bin/sh

# http_proxy=http://192.168.100.100:3128/

VL=11.2.202.621
H=fpdownload.macromedia.com

PL1=/get/flashplayer/current/licensing/linux
PL2=/get/flashplayer/pdc/${VL}


DL() { wget -N "$1/$2"; mv "$2" "$3"; }

echo Linux 64 bit rpm ...
DL http://${H}${PL2} \
   flash-plugin-${VL}-release.x86_64.rpm \
  
flash-${VL}.x86_64.rpm
rpm -F --force
flash-${VL}.x86_64.rpm
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