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06.09.2016

Wegfahrsperre und Wegwerfgesellschaft - und das Happy-End

Zur Abwechslung will ich mir mal ein paar Gedanken (aus Berstadt ...) über ein Thema machen, das seit ein paar Jahren immer mal wieder diskutiert wird, das man aber trotzdem nicht so richtig greifen kann: die sogenannte geplante Obsoleszenz, d.h. vom Hersteller absichtlich mit dem Ziel des Ausfalls nach einer absehbaren Zeit konstruierte Geräte.

Behauptet wird diese Verschwörungstheorie immer mal wieder, insbesondere bei elektronischen Geräten. Die c't und andere Quellen berichtet auch immer mal wieder von defekten Mainboards in PCs oder von Netzteilen, in denen eine bestimmte Art von Bauteil kaputt geht: nämlich die "Elektrolytkondensatoren". Diese Bauteile altern und platzen dann gern mal auf, verlieren dabei ihren chemischen Inhalt (das Elektrolyt) und stellen deshalb ihre Funktion ein.

Ich war bislang immer skeptisch - natürlich wird diese Art von Versagen in Kauf genommen. Bauteile altern und gehen immer mal kaputt. Manche Hersteller sind vielleicht etwas - sagen wir - großzügiger bei der Auswahl der Bauteile und nehmen zugunsten des Preises eine kürzere Haltbarkeit in Kauf. Es muss ja nur halten, bis die Garantiezeit bzw. die gesetzliche Gewährleistung abläuft. Was darüber hinaus geht, ist Bonus zugunsten des Kunden und trägt "nur noch" zum guten Image bei. Aber ebenso halt insbesondere nicht zur Umsatzverbesserung. Ich kann aber nicht wirklich glauben, dass ein Einkäufer den Hintergedanken der Lebensdauer verfolgt. Das wird ein Nebenaspekt sein, der "in Kauf" genommen wird, aber mehr auch nicht.

Bislang nahm ich an, dass die Autoindustrie langlebige Ware herstellt und auch dafür sorgt, dass ihre Produkte reparierbar sind, indem für einen bestimmten Zeitraum Ersatzteile vorrätig gehalten werden.

Diese Annahme hat in den letzten Wochen einen schweren Dämpfer erlitten, und das gleich zweimal: beide unserer Autos, sowohl die Familienkutsche von Fiat als auch das kleine Spaßauto von Opel hatten Defekte, für die es vom Hersteller keine vernünftige Ersatzteillieferung mehr gibt.

Aber der Reihe nach. Die Geschichte hinter unserem defekten Fiat Ulysse (Bj. 2003) ist eine mit einem mehr als sechswöchigen Werkstattaufenthalt mit Höhen und Tiefen, die man in ihrer Gesamtheit kaum glauben kann.

Irgendwann neulich passierte das hier: meine Frau (natürlich die beste Ehefrau von allen ...) hat das Auto in den Hof rangiert, und das Zuschließen mit der Fernbedienung im Schlüssel klappte plötzlich nicht - Fenster schlossen nicht und Türschloss verriegelte auch nicht. Na gut, könnte auch die Batterie in der Fernbedienung sein. Also Schlüssel ins Schloss stecken - aber es passierte trotzdem nichts. Auch der Motor sprang nicht mehr an; der Anlasser orgelte, aber der Motor weigerte sich. Die örtliche Werkstatt kam mit der ambulanten Ausstattung, fand eine defekte Sicherung für die Innenbeleuchtung, aber nicht die grundsätzliche Ursache, also wurde der Wagen in die Werkstatt geschleppt.

Da unser Fiat schon mal elektrische Probleme hatte (Kabelbruch), wurden zunächst alle Kabel getestet. Dies wurde erschwert durch die Tatsache, dass es nicht einen einzelnen Schaltplan gibt, sondern mehrere, die eine Werkstatt einzeln kaufen muss. Diese ganzen Untersuchungen dauerten schon mal mehr als zwei Wochen, und das ist ganz schön bitter, wenn das große, praktische Auto so lange nicht zur Verfügung steht.

Langer Rede, kurzer Sinn: das Ergebnis war, dass das zentrale Steuergerät defekt war, das im Sicherungskasten untergebracht ist. Dieses Steuergerät ist neu nicht mehr bei Fiat lieferbar - es hätte um die 800 € gekostet, falls doch.

Aber ich hatte Glück im Unglück: bei Ebay fand ich einen Autoverwerter kurz hinter Frankfurt, der aus einem fast baugleichen Lancia mit Benzin-V6-Motor einen solchen Sicherungskasten anbot - und das für sagenhafte 30 €! Rein zufällig war meine Frau sogar an dem Tag gerade in Frankfurt unterwegs und sie konnte das Ersatzteil eine Stunde nach dem Kauf schon abholen und bei der Werkstatt in Berstadt abgeben.

Nach dem Ein- und sonstigen Zusammenbau und der Umprogrammierung auf den Motortyp Diesel in unserem Fiat kam dann die Ernüchterung: alles funktionierte wieder (Scheiben, Schlösser, Licht etc.) - außer dem Motor. Er wollte nicht anspringen, und das führte dann schließlich zu der Erkenntnis, dass in diesem Steuergerät die Wegfahrsperre drinstecken muss.

Das war erschreckend, aber nachdem nun die ganze Geschichte ausgestanden ist (es geht gleich weiter), schließt sich an dieser Stelle zunächst der Bogen zu meiner einleitenden Bemerkung über die geplante Obsoleszenz: in diesem Steuergerät ist die Wegfahrsperre verbaut, und nur der Hersteller ist in der Lage, mit dem Nachweis des Fahrzeugbriefs und der Fahrgestellnummer das Steuergerät so zu programmieren, dass es zum zu reparierenden Auto passt. Da sich Fiat durch Nichtlieferung des Steuergeräts also offensichtlich weigert, dieses Modell Fiat Ulysse weiter fahren zu lassen, ist dies meiner Meinung nach tatsächlich ein Fall von gewolltem und geplantem Ausfall.

Wenn man es vom kryptografischen Standpunkt betrachtet, ist die Wegfahrsperre ungefähr vergleichbar mit Verschlüsselung von WLAN: es gibt eine Instanz, die den Zugang kontrolliert (hier WLAN, dort Motor), und nur wenn man den Besitz oder das Wissen um ein Geheimnis nachweisen kann (hier WLAN-Passwort, dort Schlüssel mit Chip), bekommt man den Zugang gewährt.

Dies ist ein Herstellermonopol: allein Fiat weiß, wie die Technik funktioniert, um die Wegfahrsperre zu programmieren. Besonders schmerzhaft also, wenn die Produktion des Ersatzteils eingestellt wird und es auch keine sonstige Möglichkeit von Fremdherstellern gibt, die in die Bresche springen könnten. Auf der einen Seite ist dies natürlich gewollt: wenn jemand außer Fiat es könnte, wäre es kein Problem, einen Fiat zu stehlen und ein neues Steuergerät zu programmieren. Auf der anderen Seite steht der gelackmeierte Kunde, wenn der Hersteller sich weigert, ein Ersatzteil für eine Reparatur zu liefern.

Zu unserem riesigen Glück gibt es Firmen, die auf die Reparatur von elektronischen Autokomponenten spezialisiert sind, und eine solche konnte tatsächlich nach gutem Zureden aus dem alten und dem neuen Sicherungskasten kombiniert ein funktionsfähiges Gerät zusammenbauen. Kompliziert war nur, dass die Wegfahrsperre auch mit dem eigentlichen Motorsteuergerät in Verbindung steht, also musste dieses Steuergerät auch noch ausgebaut werden, und die Spezialwerkstatt benötigte auch noch einen unserer Autoschlüssel.

Nach etwa einer Woche wurde das reparierte Teil zurückgeschickt, und nach dem Zusammenbau fiel uns allen ein Stein vom Herzen: die Familienkutsche fährt wieder.

Einziger kleiner Schmerz: statt der tatsächlich gefahrenen 145.000 km hat der Tacho nun 300.000 km in der Anzeige. Der Kilometerstand wird also irgendwo in einem der Chips gespeichert, die aus dem Spender-Lancia in unseren Fiat gewandert sind. Da wir aber die vollständige Werkstattdokumentation haben, ist dies vernachlässigbar. Hauptsache, es fährt wieder!

Und morgen, liebe Kinder, erzähle ich den Rest der Geschichte mit dem Rückwärtsgang im Zweitwagen Opel Astra.

04.03.2015

Das iPhone 5 bekommt ein neues Display

Wer hätte das gedacht? Nach langem (sehr langem!) Gequengel hat sich Kind 1 den größten Wunsch aller Zeiten(TM) erfüllt und ein iPhone gekauft. Das Konfirmationsgeld und ganz viele zugedrückte Hühneraugen haben es möglich gemacht - obwohl ich als Elternteil und Finanzier das geschlossene Öko-System von Apple ziemlich ablehne.

Wer hätte das gedacht? Es hat kein ganzes Jahr gedauert, und das iPhone hat den ersten Schaden. In einer öffentlichen Toilette ist aus einem Seifenspender ein Schwall Flüssigseife auf das Display getropft. Dummerweise hat das Abwischen nicht ausgereicht - das iPhone 5 ist halt nicht wasserdicht, nicht mal spritzwasserfest. Ein kleiner Rest Seifenlotion ist nach und nach ins Innere gekrochen, und ausgerechnet ins Display. Dort hat es sich dann im Lauf der letzten Tage immer weiter ausgebreitet.

Das ist natürlich ein unhaltbarer Zustand - ich kann keine defekten Geräte in meinem Umfeld ansehen, das widerstrebt mir. Außerdem hatte ich die Befürchtung, dass sich der Rest Seifenlauge immer weiter ins Gerät hinein verteilt und dann irgendwann auch die Elektronik im Inneren angreift.

Zunächst die Nagelprobe: wie kompliziert ist der Austausch eines Displays bei einem iPhone 5? Videos bei youtube gesucht und angeschaut und überrascht festgestellt: es scheint ganz einfach zu sein! Entgegen meinen Erwartungen und Vorurteilen lässt sich das Gerät leicht öffnen, und der Tausch des Displays besteht nur aus wenigen Handgriffen, wenn man eine ruhige Hand für die superkleinen Schrauben im Inneren hat.

Also musste ein Ersatzdisplay her. Zu meiner extrem großen Überraschung finden sich bei ebay Angebote für komplette Ersatzdisplays schon ab ca. 40 €. Da ich das Gebastel vom Nexus 7 noch in schlechter Erinnerung hatte, dort das Display von der Bezel (dem Rahmen) zu trennen, habe ich mich für ein komplett montiertes Modul entschieden, in dem Kamera, Knopf und Hörer schon fertig montiert waren. Ansonsten hätte ich vom alten Displaymodul noch die Einzelteile ab- und ummontieren müssen. Das hat den Spaß zwar nochmal 5 € teurer gemacht, aber soviel ist die gesparte Arbeitszeit auf jeden Fall wert.

Die Bestellung trudelte recht schnell ein, und der Austausch des Displays war tatsächlich so einfach, wie es im Video ausgesehen hat. Alle benötigten Werkzeuge waren im Paket mit drin, auch der Mikro-Mini-Torx-Schraubenzieher.

Die zwei Schrauben neben dem Lightning-Anschluss lösen, mit dem mitgelieferten Saugnapf das Display vorsichtig ablupfen ...


... dann mit dem Plastikhebelwerkzeug gleichmäßig von unten nach oben auf beiden Seiten aus dem Unterteil heben, nach oben klappen ...






... dann im Inneren drei noch kleinere Schrauben lösen, die einen Blechdeckel festhalten ...






... drei Platinenstecker lösen (von rechts außen im Uhrzeigersinn beginnen) und schon ist das Display ab!





Beim neuen Display war auf der Innenseite noch eine Schutzfolie aufgeklebt, danach musste ich in der umgekehrten Reihenfolge die Stecker wieder aufstecken und festdrücken, den Blechdeckel festschrauben und das war's eigentlich schon. Der letzte Schritt ist dann schon, das neue Display vorsichtig in das Unterteil zu drücken und die beiden Schrauben festzuziehen.


Wer hätte das gedacht? Display und Touchscreen funktionieren einwandfrei nach dem Einschalten.

Kind 1 wieder glücklich - und um 50 € Schulden "reicher" ;)

Wer hätte das gedacht? Unglaublich!

16.01.2015

Display tauschen beim Motorola Moto G

Ich hab ja schon ein paarmal über meine destruktiven Kinder geschrieben, die regelmäßig zu meinem Leidwesen ihre Handys zerlegen ... Aber es beruhigt mich, dass ich nicht der einzige Leidgeprüfte bin ;)



Mein Nachbar bastelt gern mal am Auto und hat ein Rollbrett, mit dem er sich rücklings bequem unter sein Auto fahren kann. Dummerweise ist er dann beim Rausfahren mit dem Rollbrett über sein Handy gefahren, und das mochte das Displayglas nicht besonders ;(



Kurze Recherche bei Ebay ergab, dass man komplett montierte Ersatzdisplays für das Moto G (1. Generation) für knapp 40 Euronen erwerben kann, und das ist eine gute Investition. Das Moto G gehört zu den Handys, die ich wirklich empfehlen kann - technisch einigermaßen up-to-date (um ehrlich zu sein, würde man mittlerweile "Mittelklasse" sagen) und insbesondere wird es von Google und Motorola immer noch mit Software-Updates versorgt - Kunststück, Motorola gehörte ja mal einige Zeit zu Google, von 2011 bis 2014.

Auch das Auswechseln selbst ist relativ leicht, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat. Bei youtube gibt es ziemlich viele Videos mit Anleitungen, worauf man achten muss (das Handy ist sehr reparaturfreundlich).

Allerdings muss man dann auch noch mitdenken, wenn man selbst Hand anlegt, und das habe ich leider versäumt ... dazu gleich.

Gerät ausschalten wäre jetzt eine gute Idee ...

Als Unterlage sollte man sich ein weiches Tuch besorgen, z.B. ein fusselfreies Küchentuch - ich habe ein größeres Brillenputztuch speziell für Handy-Arbeiten. Immerhin liegt das Handy mit dem Display nach unten, und bei einigen Handgriffen wird soviel Druck ausgeübt, dass das Risiko von Kratzern im Glas besteht, wenn die Unterseite nicht ordentlich sauber ist.

Nach dem Entfernen der hinteren Abdeckung mit den Fingernägeln sieht man 14 (!) Torx-Schrauben. Das ist für den Gelegenheitsbastler gleich das erste Hindernis: wer hat schon Werkzeuge für diese winzigen Spezialschrauben? Zum Glück war bei meiner Bestellung das passende T4-Werkzeug dabei.

Nach dem Lösen der Schrauben und dem Entfernen der SIM-Karte - in beliebiger Reihenfolge - kann man nun wiederum mit den Fingernägeln den inneren Rückendeckel entfernen.

Dann den Stecker des Akkus lösen und den Akku vorsichtig von allen Seiten mit einem flachen Plastikwerkzeug lockern und dann abheben, er ist an den Außenseiten mit ein wenig Klebeband fixiert.

Beim Hin- und Herdrehen des Handys kann es sein, dass sich die Plastikknöpfe für Lautstärke und Schalter selbständig machen. Man sollte dem vorbeugen und sie selbst entnehmen und beiseite legen für später. Auf dem Bild da oben kann man sie gut sehen, umrundet von den Schrauben.

Ich habe mir übrigens angewöhnt, die Schrauben genau in der Position abzulegen, wie ich sie aus dem Handy entnehme. Bei manchen Modellen gibt es Schrauben in unterschiedlichen Größen und Längen, das wird hinterher schwierig. Natürlich muss man dann die Ablage in Ruhe lassen, damit die Schrauben auch so bleiben, wie man sie hingelegt hat ;)

Rechts oben die Verriegelung des Steckers lösen und die Frontkamera ablösen. Die Verriegelung ist auf der Seite, auf der auch das Folienkabel eingesteckt ist, und muss vorsichtig nach oben geklappt werden. Ein Fingernagel ist hier ebenfalls das beste Werkzeug. Die Klebefolie über dem Stecker muss man dazu eigentlich nicht lösen. Wenn der Kleber alt ist, kann die Folie aber gern mal von allein abfallen.

Rechts unten ebenfalls die Verriegelung des großen Steckers lösen und das Folienkabel möglichst ohne Verbiegen herausziehen. Das Kabel ist sehr empfindlich und wird von einem weichen blauen Plastikformteil geschützt, das man einfach abheben kann. Das Kabel ist umgebogen, damit es nach rechts zum Display geführt werden kann. Nicht drücken, sonst können die feinen Leiterbahnen auf der Folie brechen! Falls sich das Kabel nicht bewegen lässt, vorsichtig mit einem flachen Plastikwerkzeug von allen Seiten das Klebeband lösen.

In der Video-Anleitung wird zuerst ein kleineres inneres Folienkabel gelöst, aber diesen Schritt muss man nicht unbedingt machen. Beim neuen Display ist dieses gesamte Folienteil mitsamt Chip enthalten.

Jetzt kann das Folienkabel nach rechts weggeklappt werden und das Mainboard des Telefons kann entfernt werden, es ist nur eingelegt. Da es ebenfalls am Außenrand mit feinen Klebebändern fixiert ist, muss man es mit viel Geduld heraushebeln. An allen Seiten mit den Fingernägeln druntergreifen und anheben, bis es sich löst.

Der nächste Schritt wäre auch wichtig, leider hab ich es erst gemerkt, als das Handy schon wieder zugeschraubt war: das neue Display enthielt keinen Lautsprecher zum Telefonieren. Man muss von außen durch den Schlitz ganz vorsichtig auf das Gitter drücken, damit der ebenfalls verklebte Lautsprecher mitsamt dem Gitter abgelöst und nach innen gedrückt werden kann. Ich habe dazu einen Inbus-Schlüssel verwendet, der genau in den Schlitz gepasst hat. Die stumpfe Unterseite hilft, das sichtbare Gitter nicht zu beschädigen. Tja, ich musste dann das ganze Telefon gleich wieder zerlegen, um den Lautsprecher einzubauen ;)

Auf keinen Fall den Lautsprecher von der Innenseite hebeln, dabei können sich Magnet und Spule trennen und die feinen Kupferlackdrähte abreißen. Aber auch dieses Ersatzteil gibt es einzeln bei Ebay ;). Merken, wie die Federkontakte liegen, damit es nachher wieder genauso eingebaut werden kann.

Zwischen Mainboard und Display liegt noch ein Abschirmblech, das man jetzt als erstes in das neue Display einlegt. Prüfen, dass alles gut passt, nichts über den Rand ragt und Orientierung beibehalten.

Den ausgebauten Lautsprecher in derselben Orientierung in das neue Display einstecken.


Folienstecker des neuen Displays vorsichtig aufklappen und beiseite drücken, damit das Mainboard hineinpasst. Kabel herunterklappen, evtl. Schutzverpackung entfernen und Stecker in die Buchse einfädeln. Die Farbmarkierung auf dem Kabel muss in Linie mit der Markierung auf dem Mainboard sein, damit alle Leitungen richtig Kontakt haben! Nun die Arretierung vorsichtig herunterdrücken.

Das Kabel der Frontkamera einfädeln und Arretierung herunterdrücken. Die Markierung auf dem Kabel muss bündig an der Buchse anliegen.

Den blauen Plastikschutz auf das große Folienkabel legen (die Unterseite ist strukturiert, es gibt genau eine Möglichkeit).

Den Stecker des Akkus von oben aufstecken und andrücken. Danach den Akku wieder so an seine Stelle legen, dass das Folienkabel keine Spannung hat.

Die Plastikknöpfe für Lautstärke und Schalter wieder in die Aussparungen einlegen.

Rückendeckel auflegen, vorsichtig wackeln, ob alles passt, nochmal prüfen, dass keine Kabel eingeklemmt sind, und dann andrücken, bis alles einrastet.

Noch nicht zuschrauben, erst mal eine Einschaltprobe machen und prüfen, ob alle Pixel richtig anzeigen. Unbedingt auch den Touchscreen testen. Entweder bei der Eingabe der PIN für die SIM oder einfach beim Bedienen merkt man schnell, ob alle Bereiche des Bildschirms auf Berührung reagieren.

Vorsichtshalber wieder ausschalten, umdrehen, flach hinlegen und die Schrauben befestigen. Nicht zu fest drehen, denn nach "fest" kommt "ab"!

SIM wieder einbauen.

Rückendeckel festdrücken und fertig ist das nagelneue Display!